Diese 9 Angriffe treffen Webanwendungen am häufigsten

Diese 9 Angriffe treffen Webanwendungen am häufigsten: Ihr ultimativer Guide zur Abwehr

In der heutigen digitalisierten Welt sind Webanwendungen das Rückgrat unzähliger Unternehmen und Dienste. Von Online-Shops über soziale Netzwerke bis hin zu komplexen Verwaltungsplattformen – wir verlassen uns täglich auf sie. Doch mit der zunehmenden Verbreitung und Abhängigkeit wächst auch die Attraktivität für Cyberkriminelle. Diese Angriffe können verheerende Folgen haben, von Datenverlust und finanziellen Schäden bis hin zum Reputationsverlust, der schwer zu reparieren ist. Viele dieser Angriffe zielen auf Schwachstellen ab, die durch sorgfältige Entwicklung und regelmäßige Wartung hätten vermieden werden können. Es ist entscheidend zu verstehen, welche Bedrohungen am häufigsten auftreten, um gezielte Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Dieser Artikel beleuchtet die 9 häufigsten Angriffsvektoren auf Webanwendungen und liefert Ihnen das Wissen, um Ihre digitalen Schätze zu verteidigen.

Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter, doch einige Angriffsmuster haben sich als hartnäckig und besonders effektiv erwiesen. Diese wiederkehrenden Schwachstellen zu kennen, ist der erste Schritt zur Erstellung einer robusten Sicherheitsstrategie. Ohne ein klares Verständnis der Risiken agieren Sie im Grunde im Blindflug. Wir werden uns eingehend mit den Mechanismen hinter diesen Angriffen beschäftigen, ihre potenziellen Auswirkungen aufzeigen und vor allem praxisnahe Tipps geben, wie Sie sich davor schützen können. Von grundlegenden Fehlkonfigurationen bis hin zu hochentwickelten Exploits – keine Facette wird ausgelassen, um Ihnen zu helfen, Ihre Webanwendungen sicher zu halten.

Stellen Sie sich Ihre Webanwendung wie ein digitales Schloss vor. Angreifer versuchen ständig, neue Schlüssel zu finden oder alte Schlösser aufzubrechen. Manche Methoden sind plump und offensichtlich, andere sind subtil und erfordern tiefes technisches Verständnis. Wir werden beide Arten beleuchten, damit Sie für jedes Szenario gerüstet sind. Die folgenden Abschnitte sind Ihr Wegweiser durch die häufigsten Gefahren, denen Ihre Webanwendungen ausgesetzt sind. Machen Sie sich bereit, Ihr Wissen zu erweitern und Ihre Abwehrkräfte zu stärken.

1. Injection-Angriffe: Wenn Daten zum Befehl werden

Injection-Angriffe gehören zu den ältesten und gleichzeitig gefährlichsten Bedrohungen für Webanwendungen. Sie treten auf, wenn unsichere Daten vom Benutzer in eine Anwendung eingegeben werden und dann als Teil eines Befehls oder einer Abfrage interpretiert werden. Stellen Sie sich vor, Sie bitten einen Assistenten, eine Liste von Namen zu sortieren. Wenn der Assistent aber heimlich Anweisungen erhält, nicht nur zu sortieren, sondern auch alle Daten zu löschen, ist das ein Problem. Ähnlich verhält es sich : Angreifer manipulieren Eingabefelder, um Code oder Befehle in die Anwendung einzuschleusen, die dann vom Backend ausgeführt werden.

Der wohl bekannteste Vertreter dieser Angriffsart ist die SQL-Injection. Hierbei versucht der Angreifer, bösartige SQL-Befehle in Datenbankabfragen einzufügen, um sensible Daten auszulesen, zu manipulieren oder zu löschen. Ein klassisches ist die Eingabe von `‘ OR ‚1‘=’1` in ein Passwortfeld. Wenn die Anwendung diese Eingabe nicht richtig bereinigt, könnte die Datenbankabfrage so aussehen: `SELECT * FROM users WHERE username = ‚admin‘ AND password = “ OR ‚1‘=’1’`. Da `’1’=’1’` immer wahr ist, wird die Bedingung erfüllt und der Angreifer kann sich potenziell ohne gültiges Passwort anmelden. Die Konsequenzen reichen vom Auslesen von Kundendaten bis hin zur vollständigen Übernahme der Datenbank.

Neben SQL-Injection gibt es auch andere Formen von Injection, wie z.B. Command Injection, bei denen Betriebssystembefehle in die Anwendung injiziert werden. Dies kann dazu führen, dass der Angreifer beliebige Befehle auf dem Server ausführen kann, was ihm eine vollständige Kontrolle über das System verschaffen kann. Auch die Cross-Site Scripting (XSS)-Attacken fallen in gewisser Weise unter das Thema Injection, da bösartige Skripte in Webseiten eingeschleust werden, die dann im Browser anderer Benutzer ausgeführt werden.

1.1 SQL-Injection: Der Klassiker mit verheerenden Folgen

Die SQL-Injection ist ein Angriff, bei dem ein Angreifer schädlichen SQL-Code in Datenfelder eingibt, die von einer Webanwendung an eine Datenbank gesendet werden. Wenn die Anwendung diese Eingaben nicht ordnungsgemäß validiert und bereinigt, kann der bösartige Code als Teil der eigentlichen SQL-Abfrage interpretiert und von der Datenbank ausgeführt werden. Dies kann dazu führen, dass der Angreifer unbefugt auf sensible Informationen zugreifen, diese ändern oder sogar löschen kann. Denken Sie an Kreditkartendaten, Benutzerinformationen oder Geschäftsgeheimnisse – alles könnte in die falschen Hände geraten.

Ein weiteres Szenario ist das Auslesen von Benutzerdaten, indem der Angreifer beispielsweise in ein Anmeldeformular eine Eingabe tätigt, die die Authentifizierungslogik umgeht. Die Folgen sind gravierend: Identitätsdiebstahl, finanzielle Verluste und ein erheblicher Schaden für das Vertrauen der Nutzer in die Anwendung. Die Behebung von SQL-Injection-Schwachstellen erfordert eine sorgfältige Programmierung und die Verwendung von vorbereiteten Anweisungen (prepared statements) oder parametrisierten Abfragen, um sicherzustellen, dass Benutzereingaben stets als Daten und nicht als ausführbarer Code behandelt werden.

Für Entwickler ist es unerlässlich, sich mit den Best Practices für sichere Datenbankinteraktionen vertraut zu machen. Die OWASP Top 10, eine Liste der kritischsten Sicherheitsrisiken für Webanwendungen, listet SQL-Injection seit Jahren konstant auf den vorderen Plätzen, was ihre anhaltende Relevanz unterstreicht. Die Schulung von Entwicklungsteams und die Implementierung automatisierter Sicherheitstests sind entscheidende Schritte, um diese Art von Angriffen zu verhindern.

1.2 Command Injection: Wenn das Betriebssystem unter der Kontrolle des Angreifers steht

Command Injection ist eine Art von Angriff, bei dem ein Angreifer bösartige Betriebssystembefehle in eine Webanwendung einschleust, die dann auf dem Server ausgeführt werden. Dies geschieht typischerweise, wenn die Anwendung Benutzereingaben direkt in Shell-Befehle integriert, ohne diese ausreichend zu validieren oder zu maskieren. Stellen Sie sich eine Anwendung vor, die eine Datei anhand ihres Namens verarbeitet. Wenn ein Angreifer einen Dateinamen wie `meineDatei.txt; rm -rf /` eingibt, könnte die Anwendung versuchen, die Datei zu öffnen und dann den Befehl zur Löschung aller Dateien auf dem System auszuführen. Dies ist ein extremes, aber anschauliches für die potenziellen Auswirkungen.

Die Folgen einer erfolgreichen Command Injection können katastrophal sein. Angreifer können nicht nur auf das Dateisystem zugreifen, sondern auch andere Programme ausführen, sensible Konfigurationsdateien stehlen, Benutzerkonten erstellen oder die gesamte Kontrolle über den Server übernehmen. Dies ermöglicht ihnen, die Anwendung als Sprungbrett für weitere Angriffe zu nutzen oder die Infrastruktur für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Es ist daher von größter Bedeutung, dass alle Benutzereingaben, die potenziell in Systembefehle umgewandelt werden könnten, rigoros validiert und bereinigt werden.

Eine der effektivsten Methoden zur Abwehr von Command Injection ist die Vermeidung der direkten Einbindung von Benutzereingaben in Systembefehle. Stattdessen sollten Funktionen genutzt werden, die speziell für sichere Interaktionen mit dem Betriebssystem konzipiert sind und keine Interpretation von Sonderzeichen zulassen. Wenn die Ausführung von externen Befehlen unvermeidlich ist, sollten diese auf eine streng definierte Liste erlaubter Befehle und Argumente beschränkt werden. Die Dokumentation von sicheren Programmierpraktiken, wie sie von Organisationen wie dem SANS Institute bereitgestellt wird, bietet wertvolle Anleitungen.

2. Broken Authentication: Wenn Anmeldungen zum Kinderspiel werden

Broken Authentication, also fehlerhafte Authentifizierungsmechanismen, stellt eine ernste Bedrohung dar, da sie Angreifern ermöglicht, die Identität legitimer Benutzer zu übernehmen. Dies kann durch verschiedene Schwachstellen geschehen, wie schwache Passwortrichtlinien, unsichere Sitzungsverwaltung oder das Fehlen von Multi-Faktor-Authentifizierung. Wenn die Tür zur Identität eines Benutzers nur mit einem dünnen Vorhang gesichert ist, wird es für Einbrecher sehr einfach, diese zu durchdringen. Der Verlust der Benutzeridentität kann weitreichende Folgen haben, von Datenmissbrauch bis hin zu finanziellen Transaktionen im Namen des Opfers.

Ein häufiges Problem ist die schwache Handhabung von Sitzungs-IDs. Sitzungs-IDs sind Tokens, die eine Benutzeranmeldung über mehrere Anfragen hinweg aufrechterhalten. Wenn diese IDs unzureichend gesichert sind, können sie von Angreifern gestohlen und missbraucht werden (Session Hijacking), was ihnen ermöglicht, sich als der authentifizierte Benutzer auszugeben. Dies kann durch das Abfangen der Sitzungs-ID über unsichere Verbindungen oder durch Brute-Force-Angriffe auf schlecht generierte IDs geschehen. Es ist essenziell, dass Sitzungs-IDs regelmäßig erneuert und sicher übertragen werden.

Darüber hinaus ist das Fehlen von Mechanismen zur Verhinderung von Brute-Force-Angriffen auf Anmeldedaten ein gravierendes Problem. Wenn eine Anwendung es erlaubt, unendlich viele Anmeldeversuche mit unterschiedlichen Passwörtern zu tätigen, können Angreifer mithilfe von automatisierten Tools systematisch alle möglichen Kombinationen ausprobieren, bis sie das richtige Passwort erraten. Sicherheitsmaßnahmen wie Account-Sperrung nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, Captchas oder verzögerte Anmeldeversuche sind hierbei unerlässlich, um solche Angriffe zu unterbinden.

2.1 Session Hijacking: Die gestohlene Identität

Session Hijacking ist ein Angriff, bei dem ein Angreifer eine gültige Sitzungs-ID eines authentifizierten Benutzers stiehlt und diese verwendet, um sich als dieser Benutzer auszugeben. Dies ist möglich, weil die Sitzungs-ID in der Regel als Cookie im Browser des Benutzers gespeichert wird. Wenn die Übertragung dieser Cookies über eine unverschlüsselte Verbindung erfolgt (z.B. HTTP statt HTTPS) oder wenn die Sitzungs-IDs schwach generiert sind, können sie relativ leicht abgefangen oder erraten werden. Stellen Sie sich vor, jemand findet Ihren Schlüssel, nachdem Sie ihn achtlos auf der Straße liegen gelassen haben – so ähnlich ist das Prinzip.

Sobald der Angreifer die Sitzungs-ID in seinem Besitz hat, kann er diese in seinem eigenen Browser verwenden und die Anwendung glaubt, dass er der authentifizierte Benutzer ist. Dies ermöglicht ihm den Zugriff auf alle Funktionen und Daten, auf die der ursprüngliche Benutzer Zugriff hat. Die Konsequenzen können von der Anzeige privater Nachrichten über das Ändern von Einstellungen bis hin zum Ausführen von finanziellen Transaktionen reichen. Die Verhinderung von Session Hijacking erfordert eine sichere Übertragung von Sitzungs-IDs, idealerweise über HTTPS, und die Implementierung von Mechanismen zur regelmäßigen Erneuerung der Sitzungs-IDs.

Wichtige Schutzmaßnahmen umfassen die Verwendung von sicheren Attributen für Cookies wie „Secure“ (erzwingt die Übertragung nur über HTTPS) und „HttpOnly“ (verhindert den Zugriff auf das Cookie durch clientseitige Skripte). Darüber hinaus sollten Sitzungs-IDs nach jedem kritischen Ereignis, wie z.B. einer Passwortänderung oder dem Abschluss einer Transaktion, neu generiert werden. Die Verwendung von HTTPS ist hierbei absolut grundlegend, um die Übertragung von Sitzungs-IDs und anderen sensiblen Daten zu verschlüsseln. Informationen zur sicheren Sitzungsverwaltung finden sich beispielsweise in den Richtlinien von Entwickler-Communities.

2.2 Schwache oder fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist eine Sicherheitsmaßnahme, die von Benutzern verlangt, mehr als eine Art von Nachweis ihrer Identität zu erbringen. Typischerweise basiert MFA auf drei Kategorien von Faktoren: etwas, das der Benutzer weiß (z.B. Passwort), etwas, das der Benutzer hat (z.B. ein Sicherheitstoken oder ein Smartphone für Codes) und etwas, das der Benutzer ist (z.B. ein Fingerabdruck). Wenn nur ein Faktor, wie ein einfaches Passwort, zur Authentifizierung verwendet wird, spricht man von Single-Faktor-Authentifizierung, die anfällig für viele Angriffe ist.

Webanwendungen, die keine MFA anbieten oder eine unsichere Implementierung davon haben, sind besonders gefährdet. Ein Angreifer, der ein Passwort durch Phishing oder eine Datenpanne in die Hände bekommt, hat damit sofortigen und uneingeschränkten Zugriff auf das Konto des Opfers. Die Implementierung von MFA, selbst wenn sie als Option angeboten wird, erhöht die Eintrittsbarriere für Angreifer erheblich. Selbst wenn ein Passwort kompromittiert wird, benötigt der Angreifer immer noch den zweiten Faktor, um auf das Konto zuzugreifen.

Die Vorteile von MFA sind immens. Sie reduziert das Risiko von Kontoübernahmen drastisch und bietet den Benutzern ein deutlich höheres Maß an Sicherheit. Die Implementierung kann über verschiedene Methoden erfolgen, darunter Einmalpasswörter per SMS oder E-Mail, Authentifizierungs-Apps oder physische Sicherheitsschlüssel. Die Wahl der Methode hängt von den spezifischen Anforderungen und der Zielgruppe der Anwendung ab, aber die Grundidee ist immer die gleiche: zusätzliche Hürden für unbefugten Zugriff schaffen. Organisationen, die sich mit der Implementierung von Sicherheitsstandards befassen, betonen die Wichtigkeit von MFA.

3. Cross-Site Scripting (XSS): Wenn Code im Browser des Opfers ausgeführt wird

Cross-Site Scripting (XSS) ist eine Angriffstechnik, bei der bösartige Skripte in Webseiten eingeschleust werden, die dann im Browser anderer Benutzer ausgeführt werden. Dies geschieht typischerweise, wenn eine Webanwendung Benutzereingaben nicht ordnungsgemäß bereinigt, bevor sie diese auf einer Webseite anzeigt. Der Angreifer kann diese Schwachstelle nutzen, um Skripte zu injizieren, die dann im Kontext des legitimen Benutzers laufen und so auf sensible Informationen wie Cookies, Sitzungsdaten oder persönliche Daten zugreifen können. Stellen Sie sich vor, ein harmloser Brief, den Sie erhalten, enthält heimlich eine Botschaft, die Sie dazu bringt, etwas Gefährliches zu tun.

Es gibt verschiedene Arten von XSS-Angriffen. Bei „Stored XSS“ werden die bösartigen Skripte dauerhaft auf dem Server gespeichert, beispielsweise in einer Datenbank. Wenn ein anderer Benutzer die betroffene Seite aufruft, wird das gespeicherte Skript mitgeliefert und im Browser des Benutzers ausgeführt. Dies ist besonders gefährlich, da ein einziger Angriff viele Benutzer treffen kann. Ein hierfür wäre eine Kommentarfunktion auf einer Website, in die ein Angreifer ein bösartiges JavaScript einbettet, das dann von jedem gelesen wird, der den Kommentar aufruft.

Bei „Reflected XSS“ werden die bösartigen Skripte als Teil einer Anfrage an den Server gesendet und dann direkt in die Antwort des Servers zurück in den Browser des Benutzers gespiegelt. Dies erfordert oft, dass der Angreifer den Benutzer dazu bringt, auf einen speziell präparierten zu klicken. „DOM-based XSS“ ist eine weitere Variante, bei der die Schwachstelle nicht direkt in der serverseitigen Logik liegt, sondern in der Art und Weise, wie der clientseitige JavaScript-Code die Daten manipuliert, bevor sie in das Document Object Model (DOM) eingefügt werden.

3.1 Stored XSS: Die versteckte Gefahr

Stored XSS, auch bekannt als Persistent XSS, ist die gefährlichste Form von Cross-Site Scripting. Hierbei werden die bösartigen Skripte dauerhaft in der Zielanwendung gespeichert, beispielsweise in einer Datenbank. Dies kann in Bereichen wie Kommentarfeldern, Benutzerprofilen, Forenbeiträgen oder anderen Inhalten geschehen, die von mehreren Benutzern gelesen werden. Wenn ein unschuldiger Benutzer die Seite mit dem eingeschleusten Skript aufruft, wird das Skript zusammen mit den legitimen Inhalten geladen und im Browser des Benutzers ausgeführt.

Ein klassisches ist ein Gästebuch, in das ein Angreifer ein Skript injiziert. Wenn dann andere Benutzer das Gästebuch besuchen, wird das bösartige Skript ausgeführt. Dies kann genutzt werden, um Sitzungs-Cookies zu stehlen, Benutzer auf bösartige Webseiten umzuleiten, gefälschte Formulare anzuzeigen, um Anmeldedaten zu phishing, oder um Schadsoftware auf dem System des Benutzers zu installieren. Die Auswirkungen sind weitreichend, da ein einziger Angriff potenziell eine große Anzahl von Benutzern betreffen kann.

Um Stored XSS zu verhindern, ist es unerlässlich, alle Benutzereingaben, die in der Anwendung gespeichert und später wieder angezeigt werden, gründlich zu validieren und zu bereinigen. Dies bedeutet, potenziell schädliche Zeichen und Tags zu entfernen oder zu kodieren, bevor sie in die Datenbank geschrieben werden. Eine strikte Trennung von Daten und Code ist hierbei das oberste Gebot. Die OWASP Foundation bietet detaillierte Anleitungen zur sicheren Kodierung und zur Abwehr von XSS-Angriffen.

3.2 Reflected XSS: Der trügerische

Reflected XSS, auch bekannt als Non-Persistent XSS, tritt auf, wenn eine Webanwendung Benutzereingaben aus einer Anfrage nimmt und diese direkt in die Antwort des Servers zurückgibt, ohne sie angemessen zu validieren oder zu bereinigen. Der Angreifer

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