10 versteckte WordPress-Features für bessere Websites
10 Versteckte WordPress-Features für bessere Websites
Du betreibst eine Website mit dem weltweit beliebtesten Content-Management-System, aber fühlst, dass da noch mehr geht? Dann bist du genau richtig! Oft schlummert in der Tiefe eines Systems, das Millionen von Nutzern täglich verwenden, ein riesiges Potenzial, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Dieses System ist mächtig, flexibel und bietet eine Fülle von Funktionen, die weit über das einfache Veröffentlichen von Texten und Bildern hinausgehen. Wenn du das volle Potenzial deiner Online-Präsenz ausschöpfen möchtest, ist es unerlässlich, die weniger offensichtlichen Werkzeuge kennenzulernen, die dir zur Verfügung stehen. Von geheimen Einstellungen bis hin zu cleveren Arbeitsweisen – wir decken heute zehn versteckte WordPress-Features auf, die deine Website auf das nächste Level heben werden, egal ob du gerade erst anfängst oder schon ein erfahrener Nutzer bist. Bereite dich darauf vor, deine Augen zu öffnen und deine Website mit neuen Augen zu sehen!
1. Die Macht des Block-Editors: Mehr als nur und Bilder
Der moderne Inhaltseditor, der mit jeder neuen Version leistungsfähiger wird, ist ein wahres Kraftpaket, das oft nur oberflächlich genutzt wird. Viele Nutzer sehen darin lediglich eine Möglichkeit, Textabsätze und Bilder einzufügen, doch seine wahre Stärke liegt in der Vielfalt der verfügbaren Blöcke und deren Kombinierbarkeit. Denke an dynamische Layouts, interaktive Elemente und sogar komplexe Strukturen, die sich ohne eine einzige Zeile Code erstellen lassen. Die Fähigkeit, verschiedene Blocktypen miteinander zu kombinieren und deren Einstellungen fein abzustimmen, eröffnet ungeahnte kreative Möglichkeiten, um Inhalte visuell ansprechend und strukturell sinnvoll zu präsentieren. Es ist an der Zeit, sich intensiv mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die dieser mächtige Editor bietet, um die Erzählung deiner Inhalte auf ein neues Niveau zu heben.
1.1. Wiederverwendbare Blöcke für Effizienz und Konsistenz
Kennst du das Problem, wenn du dieselbe Information oder denselben Designabschnitt auf mehreren Seiten deiner Website einfügen musst? Das mühsame Kopieren und Einfügen ist nicht nur zeitaufwendig, sondern birgt auch das Risiko inkonsistenter Darstellungen und Fehler. Genau kommen wiederverwendbare Blöcke ins Spiel. Du kannst eine Gruppe von Blöcken, die du häufig benötigst – sei es eine ansprechende Call-to-Action-Box, ein kurzes Autorenprofil oder eine Liste von häufig gestellten Fragen – als wiederverwendbaren Block speichern. Der Clou dabei ist: Wenn du diesen Block auf einer Seite änderst, werden die Änderungen automatisch auf allen anderen Seiten übernommen, auf denen dieser Block verwendet wird. Das spart nicht nur enorm viel Zeit, sondern sorgt auch für eine einheitliche Markenbotschaft und ein professionelles Erscheinungsbild über deine gesamte Website hinweg. Erkunde die Optionen im Block-Editor und entdecke, welche Elemente du zu wiederverwendbaren Blöcken machen kannst, um deinen Workflow zu optimieren.
Die Erstellung eines wiederverwendbaren Blocks ist denkbar einfach. Markiere einfach die Blöcke, die du zusammenfassen möchtest, klicke auf das Drei-Punkte-Menü über der Blockauswahl und wähle die Option „Block zu wiederverwendbaren Blöcken hinzufügen“. Gib deinem Block einen aussagekräftigen Namen und schon ist er einsatzbereit. Später kannst du ihn über das Plus-Symbol im Editor jederzeit wieder aufrufen und in deine Beiträge oder Seiten einfügen. Wenn du Anpassungen vornehmen möchtest, hast du die Wahl: Entweder bearbeitest du die einzelne Instanz des wiederverwendbaren Blocks, sodass nur diese eine Kopie geändert wird, oder du bearbeitest den wiederverwendbaren Block selbst, wodurch sich die Änderung global auf alle Instanzen auswirkt. Diese Flexibilität macht wiederverwendbare Blöcke zu einem unverzichtbaren Werkzeug für jeden, der effizient und konsistent arbeiten möchte.
1.2. Benutzerdefinierte Vorlagen für Seiten und Beiträge
Manche Seiten auf deiner Website haben eine ganz spezifische Struktur, die sich von deinen Standardseiten oder Blogbeiträgen unterscheidet. Denke an eine Landingpage mit einem speziellen Layout, einer Produktübersicht oder einer Teamseite. Anstatt jedes Mal dieselben Blöcke neu zusammenzustellen, kannst du benutzerdefinierte Vorlagen erstellen und speichern. Diese Vorlagen kannst du dann für neue Seiten oder Beiträge auswählen, wodurch du sofort mit dem gewünschten Grundgerüst beginnst und nur noch die spezifischen Inhalte einfügen musst. Das ist ein enormer Effizienzgewinn, besonders wenn du regelmäßig Seiten mit ähnlicher Struktur erstellst. Du kannst ganze Seitenlayouts als Vorlagen speichern, inklusive des Einsatzes von wiederverwendbaren Blöcken, um deine Arbeit weiter zu beschleunigen und die Konsistenz zu gewährleisten.
Die Erstellung benutzerdefinierter Vorlagen ist ein zweistufiger Prozess. Zuerst erstellst und gestaltest du eine Seite oder einen Beitrag genau so, wie du sie als Vorlage haben möchtest. Füge alle notwendigen Blöcke, Bilder und Texte ein und sorge für das gewünschte Layout. Sobald du mit dem Ergebnis zufrieden bist, klickst du im Bearbeitungsmodus der Seite oder des Beitrags auf das Drei-Punkte-Menü oben rechts und wählst die Option „Vorlagen“ und dann „Als Vorlage speichern“. Gib deiner Vorlage einen aussagekräftigen Namen. Zukünftig kannst du diese Vorlage auswählen, wenn du einen neuen Beitrag oder eine neue Seite erstellst. Dieses Feature ist besonders mächtig, wenn du mit mehreren Autoren arbeitest oder wenn du sicherstellen möchtest, dass alle Landingpages oder bestimmten Seitentypen einem einheitlichen Design folgen. Mehr Informationen zu den fortgeschrittenen Funktionen des Block-Editors findest du in der offiziellen Dokumentation von .
2. Die verborgenen Schätze des Medienmanagers
Der Medienmanager ist das Herzstück für alle deine visuellen Inhalte. Während die meisten ihn nur zum Hochladen von Bildern nutzen, bietet er deutlich mehr Funktionalität, die oft übersehen wird. Denke an die Organisation, die Bearbeitung und die intelligente Nutzung deiner Medienbibliothek. Eine gut gepflegte Medienbibliothek ist nicht nur übersichtlicher, sondern kann auch die Ladezeiten deiner Website optimieren und deine SEO verbessern. Es lohnt sich, die tieferen Funktionen dieses scheinbar einfachen Werkzeugs zu erkunden, um das Beste aus deinen Bildern, Videos und anderen Mediendateien herauszuholen.
2.1. Bildbearbeitung direkt im Browser
Du hast ein Bild hochgeladen, aber merkst im Nachhinein, dass es leicht beschnitten werden müsste, um besser ins Layout zu passen, oder dass die Helligkeit angepasst werden sollte? Kein Problem, denn der Medienmanager bietet integrierte Werkzeuge zur Bildbearbeitung. Ohne zusätzliche Software kannst du Bilder zuschneiden, drehen, spiegeln und die Helligkeit sowie den Kontrast anpassen. Das ist besonders praktisch, wenn du schnell kleine Korrekturen vornehmen möchtest, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Diese Funktion spart dir Zeit und Mühe, da du nicht jedes Mal ein externes Bearbeitungsprogramm aufrufen musst, nur um eine kleine Anpassung vorzunehmen. Experimentiere mit diesen Tools, um deine Bilder perfekt für deine Website zu optimieren.
Um ein Bild zu bearbeiten, klicke einfach in deiner Medienbibliothek auf das gewünschte Bild, um dessen Details anzuzeigen. Dort findest du unter dem Vorschaubild einen zur „Bearbeitung“. Wenn du diesen anklickst, öffnet sich eine Bearbeitungsansicht, in der du verschiedene Werkzeuge zur Verfügung hast. Du kannst beispielsweise das Bild zuschneiden, indem du die Ränder neu definierst, oder es um 90 Grad drehen. Nach jeder Änderung kannst du das Ergebnis überprüfen und entscheiden, ob du die Änderung speichern möchtest. Denke daran, dass diese Bearbeitungen am Originalbild vorgenommen werden, also sei vorsichtig, wenn du nur eine Kopie bearbeiten möchtest. Für umfassendere Bearbeitungen sind externe Programme weiterhin die beste Wahl, aber für schnelle Korrekturen ist diese Funktion Gold wert. Weitere Tipps zur Bildoptimierung findest du auf.
2.2. Alt-Texte und Bildunterschriften für SEO und Barrierefreiheit
Ein oft unterschätzter Aspekt des Medienmanagers sind die Felder für Alt-Texte und Bildunterschriften. Alt-Texte (alternativer ) sind für Suchmaschinen und für Nutzer mit Screenreadern von entscheidender Bedeutung. Suchmaschinen nutzen Alt-Texte, um den Inhalt von Bildern zu verstehen und sie in den Suchergebnissen zu ranken. Für sehbehinderte Nutzer liefern Alt-Texte eine textuelle Beschreibung des Bildes, was die Zugänglichkeit deiner Website erheblich verbessert. Bildunterschriften werden direkt unter dem Bild angezeigt und können zusätzlichen Kontext oder interessante Informationen liefern, was die Nutzererfahrung bereichert. Nutze diese Felder konsequent und aussagekräftig, um sowohl die Suchmaschinenoptimierung als auch die Barrierefreiheit deiner Website zu steigern. Gib deinen Bildern eine Stimme, damit sie von allen verstanden werden.
Wenn du ein Bild in den Medienmanager hochlädst oder auswählst, siehst du auf der rechten Seite verschiedene Felder. Das Feld „Alternativtext“ ist für den Alt- gedacht. Beschreibe kurz und prägnant, was auf dem Bild zu sehen ist. Vermeide Füllwörter und konzentriere dich auf relevante Schlüsselbegriffe, falls sie zum Bildinhalt passen. Das Feld „Beschriftung“ ist für die Bildunterschrift. Diese kann etwas ausführlicher sein und sollte dem Nutzer zusätzlichen Mehrwert bieten. Eine gute Praxis ist es, sowohl aussagekräftige Alt-Texte als auch interessante Bildunterschriften zu vergeben, um das Maximum aus jedem Bild herauszuholen. Dies ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um deine Website für eine breitere Zielgruppe zugänglich und für Suchmaschinen attraktiver zu machen. Die offizielle Dokumentation bietet weitere Einblicke in die Optimierung von Medieninhalten.
3. Die Magie der benutzerdefinierten Felder
Benutzerdefinierte Felder, oft auch als Meta-Boxen bezeichnet, sind ein mächtiges Werkzeug für fortgeschrittene Nutzer, das dir erlaubt, zusätzliche Informationen zu deinen Beiträgen und Seiten zu speichern, die über die Standardfelder hinausgehen. Stell dir vor, du möchtest zu einem Buchbeitrag das Erscheinungsdatum, den Autor und die ISBN-Nummer hinzufügen oder zu einem Immobilienangebot die Quadratmeterzahl, die Anzahl der Zimmer und die Adresse. Benutzerdefinierte Felder ermöglichen es dir, genau diese Art von spezifischen Daten zu erfassen und sie dann auf deiner Website anzuzeigen, sei es in Beiträgen, Listen oder individuellen Templates. Sie sind der Schlüssel zur Erstellung von spezialisierten Websites, die weit über einfache Blogs hinausgehen.
3.1. Strukturierte Daten für spezialisierte Inhalte
Wenn deine Website spezifische Datentypen präsentiert, wie zum Produktinformationen, Veranstaltungsdetails oder Teamprofile, sind benutzerdefinierte Felder unerlässlich. Anstatt diese Informationen in den normalen Inhaltsbereich zu schreiben, wo sie schwer zu organisieren und zu aktualisieren sind, kannst du für jeden Informationstyp ein eigenes Feld erstellen. Zum könntest du Felder für „Ereignisdatum“, „Veranstaltungsort“, „Ticketpreis“ und „Referent“ für Veranstaltungen definieren. Diese Felder erscheinen dann übersichtlich auf der Bearbeitungsseite und die eingegebenen Daten können gezielt in deinem Theme oder über Add-ons ausgegeben werden. Das sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Verwaltung, sondern ermöglicht auch die Erstellung von strukturierteren und besser auffindbaren Inhalten.
Die Implementierung benutzerdefinierter Felder erfordert in der Regel ein Plugin, da WordPress sie nicht nativ in einer benutzerfreundlichen Oberfläche für Endnutzer anbietet. Beliebte und leistungsstarke Plugins ermöglichen es dir, eigene Felder zu erstellen, Datentypen auszuwählen (, Zahlen, Datum, Bilder, etc.) und diese Feldern bestimmten Beitragstypen (Beiträge, Seiten, benutzerdefinierte Beitragstypen) zuzuordnen. Sobald die Felder eingerichtet sind, erscheinen sie auf der Bearbeitungsseite deines Beitrags oder deiner Seite, und du kannst die relevanten Informationen eingeben. Diese Daten können dann mithilfe von Code in deinem Theme oder über die Funktionalitäten des Plugins auf deiner Website ausgegeben werden. Dies ist der Weg, um wirklich dynamische und datengesteuerte Websites zu erstellen.
3.2. Erstellen eigener Beitragstypen für maßgeschneiderte Inhalte
Benutzerdefinierte Felder sind oft Hand in Hand mit benutzerdefinierten Beitragstypen (Custom Post Types) zu sehen. Während Beiträge und Seiten die Standard-Inhaltstypen in WordPress sind, ermöglichen benutzerdefinierte Beitragstypen die Erstellung völlig neuer Inhaltskategorien. Möchtest du eine Website für Rezepte erstellen? Dann könntest du einen Beitragstyp „Rezepte“ mit Feldern wie „Zutaten“, „Zubereitungszeit“, „Schwierigkeitsgrad“ und „Nährwertangaben“ erstellen. Oder für eine Immobilienwebsite einen Beitragstyp „Immobilien“ mit Feldern für „Preis“, „Größe“, „Anzahl Zimmer“ und „Adresse“. Diese maßgeschneiderten Beitragstypen sind nicht nur besser für die Organisation deiner Inhalte, sondern ermöglichen es dir auch, gezielte Archive und Taxonomien zu erstellen, was die Navigation und die Auffindbarkeit für deine Nutzer erheblich verbessert.
Die Erstellung von benutzerdefinierten Beitragstypen wird ebenfalls meist über Plugins realisiert, die eine einfache Benutzeroberfläche bieten, um neue Beitragstypen zu definieren, ihnen Felder zuzuweisen und ihre Organisation zu steuern. Sobald dein benutzerdefinierter Beitragstyp eingerichtet ist, wird er im Menü deiner WordPress-Administration als eigener Punkt erscheinen, ähnlich wie „Beiträge“ oder „Seiten“. Du kannst dann Inhalte dieses Typs erstellen und verwalten und sie über die entsprechenden Felder mit spezifischen Daten anreichern. Die Integration von benutzerdefinierten Feldern und Beitragstypen ist ein mächtiger Weg, um deine Website von Standardlösungen abzuheben und sie für deine spezifischen Bedürfnisse perfekt anzupassen. Erfahre mehr über die Möglichkeiten von benutzerdefinierten Beitragstypen auf den Seiten des WordPress Codex .
4. Die unterschätzte Kraft der Menü-Einstellungen
Die Navigation deiner Website, dargestellt durch Menüs, ist oft der erste und wichtigste Berührungspunkt für deine Besucher. Viele Nutzer beschränken sich auf die grundlegenden Optionen, doch die Menüverwaltung in WordPress bietet einige versteckte Perlen, die deine Benutzererfahrung erheblich verbessern können. Von der Organisation komplexer Navigationsstrukturen bis hin zur Einbindung von Links zu Social-Media-Profilen – die Menü-Einstellungen sind ein flexibles Werkzeug, das du strategisch nutzen solltest, um deine Besucher mühelos durch deine Inhalte zu leiten.
4.1. Benutzerdefinierte Links für externe Ressourcen und spezielle Seiten
Manchmal möchtest du vielleicht Links zu externen Websites in dein Hauptmenü einfügen, sei es zu Partnerseiten, wichtigen Informationsquellen oder deinen Social-Media-Profilen. WordPress macht das sehr einfach mit der Option „Benutzerdefinierte Links“. Du kannst jeden beliebigen hinzufügen, ihm einen Anzeigetext geben und ihn dann nahtlos in deine Navigationsstruktur integrieren. Dies ist auch nützlich, um auf spezielle, nicht über normale Seiten oder Beiträge erreichbare Bereiche zu verlinken. So bleiben deine Menüs immer aktuell und bieten deinen Besuchern die relevantesten Wege, um mit deinen Inhalten und deinem Netzwerk zu interagieren. Denke daran, externe Links in einem neuen Tab öffnen zu lassen, um deine Besucher nicht von deiner Website wegzulenken.
Um einen benutzerdefinierten hinzuzufügen, navigiere im WordPress-Backend zu „Design“ > „Menüs“. Wähle das Menü aus, das du bearbeiten möchtest, und auf der linken Seite findest du unter den verschiedenen Links die Option „Benutzerdefinierte Links“. Gib die der externen Seite oder Ressource ein und wähle den , der im Menü angezeigt werden soll. Ziehe dann den per Drag-and-Drop an die gewünschte Position im Menü. Es ist auch möglich, diese benutzerdefinierten Links als Unterpunkte zu anderen Menüpunkten zu gestalten, um deine Navigation weiter zu strukturieren und die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Dies ist ein einfaches, aber effektives Mittel, um die Funktionalität deiner Navigation zu erweitern.
4.2. CSS-Klassen für erweiterte Designanpassungen
Für diejenigen, die etwas tiefer in die Gestaltung ihrer Website eintauchen möchten, bieten Menüpunkte die Möglichkeit, benutzerdefinierte CSS-Klassen hinzuzufügen. Das bedeutet, dass du jedem einzelnen Menüpunkt eigene Styling-Regeln zuweisen kannst, die du dann über dein Theme oder ein separates CSS-Stylesheet definierst. Stell dir vor, du möchtest einen bestimmten Button im Menü hervorheben, zum einen „Jetzt kaufen“-Button, indem du ihm eine andere Hintergrundfarbe oder eine abgerundete Form gibst. Durch das Zuweisen einer eindeutigen CSS-Klasse zu diesem Menüpunkt kannst du gezielt auf dieses Element zugreifen und es nach Belieben gestalten. Dies eröffnet eine Welt von kreativen Möglichkeiten, um deine Navigation nicht nur funktional, sondern auch visuell einzigartig zu machen.
Um CSS-Klassen für Menüpunkte zu nutzen, musst du zunächst die Option „CSS-Klassen“ in den Menü-Einstellungen aktivieren. Gehe dazu zu „Design“ > „Menüs“, klicke oben auf den Reiter „Bildschirmoptionen“ und aktiviere das Kontrollkästchen für „CSS-Klassen“. Sobald dies geschehen ist, erscheint für jeden Menüpunkt ein neues Feld, in das du deine eigenen CSS-Klassen eingeben kannst. Diese Klassen kannst du dann in deinem Theme-Stylesheet verwenden, um spezifische Stile anzuwenden. Zum könntest du einem Menüpunkt die Klasse „highlighted-button“ zuweisen und dann in deinem CSS schreiben: `.highlighted-button { background-color: #ff0000; color: white; padding: 10px 15px; border-
