Diese 7 Fehler passieren bei fast jeder App-Planung

Die 7 größten Planungsfehler, die bei fast jeder App-Entwicklung passieren (und wie du sie vermeidest!)

Stell dir vor: Du hast die ultimative App-Idee. Sie wird die Welt verändern, dein Leben einfacher machen oder einfach nur unfassbar viel Spaß bereiten. Du bist voller Tatendrang, bereit, die digitale Revolution zu starten. Doch halt! Bevor du dich kopfüber in die Entwicklung stürzt, solltest du dir dieser häufigen Fallstricke bewusst sein. Denn viele ambitionierte App-Projekte scheitern nicht an der technischen Umsetzung, sondern an grundlegenden Planungsfehlern. Diese Fehler sind so verbreitet, dass sie fast schon zum Inventar jeder App-Planungsphase zu gehören scheinen. Aber keine Sorge, wir enthüllen sie alle und zeigen dir, wie du sie geschickt umgehst, um deine App von Anfang an auf Erfolgskurs zu bringen. Denn eine gut durchdachte Planung ist die halbe Miete – oder besser gesagt, die halbe App! Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt gibt es einige kritische Punkte, an denen es oft hapert. Vermeide diese sieben häufigen Fehler, und deine App hat deutlich bessere Chancen, die Herzen und Geräte deiner Nutzer zu erobern.

1. Die Zielgruppe aus den Augen verlieren: Wer soll die App überhaupt nutzen?

Dies ist wohl der am häufigsten zu beobachtende Fehler. Viele Entwickler sind so verliebt in ihre eigene Idee und die technischen Möglichkeiten, dass sie vergessen, wer ihre App am Ende tatsächlich verwenden soll. Sie bauen Funktionen ein, die sie selbst toll finden, anstatt sich zu fragen: „Braucht mein potenzieller Nutzer das wirklich?“. Eine App, die für niemanden wirklich nützlich ist, wird schnell in der digitalen Gosse landen, egal wie innovativ die Technologie dahinter ist. Es ist essenziell, sich intensiv mit den Bedürfnissen, Gewohnheiten und Erwartungen der Zielgruppe auseinanderzusetzen, bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben wird. Ohne diese Grundlage wird die App zu einem Schiff ohne Kompass, das ziellos über den digitalen Ozean treibt.

Der „Ich-weiß-am-besten“-Ansatz

Manchmal steckt hinter dem Verlust der Zielgruppe eine gewisse Arroganz. Der Entwickler oder das Projektteam glaubt fest daran, dass seine Vision die einzig richtige ist und die Nutzer sich schon anpassen werden. Sie definieren die Zielgruppe vage, etwa als „alle“, oder sie beschränken sich auf eine Annahme, die nicht auf realen Daten basiert. Dies führt zu einer App, die entweder zu allgemein ist und niemanden wirklich begeistert, oder die spezifische Bedürfnisse einer Gruppe ignoriert, weil diese Bedürfnisse nicht im Fokus der Entwickler standen. Eine tiefgreifende Marktforschung und das Verständnis der Nutzerpsychologie sind hierbei unerlässlich, um diesen Fehler zu vermeiden. Hierzu gibt es zahlreiche Ressourcen zur Nutzerforschung und Persona-Erstellung.

Ein konkretes hierfür wäre die Entwicklung einer komplexen Projektmanagement-App, die mit Features überladen ist, die nur für sehr spezialisierte Teams relevant sind. Wenn die primäre Zielgruppe jedoch Kleinunternehmer sind, die nach einer einfachen Lösung für Zeiterfassung und Rechnungsstellung suchen, wird diese App ihr Ziel verfehlen. Die Entwickler müssen sich fragen: Welche Probleme löst meine App für die Zielgruppe? Welche Funktionen sind absolut notwendig, welche sind nett zu haben und welche sind überflüssig? Das Erstellen von detaillierten Nutzerprofilen (Personas) kann hierbei helfen, die Bedürfnisse greifbar zu machen. Mehr Informationen zur Erstellung von Personas finden Sie in vielen Design- und UX-Blogs.

Fehlende Nutzerforschung und Validierung

Ein weiterer entscheidender Fehler ist die mangelnde oder gar fehlende Nutzerforschung. Es reicht nicht aus, eine Vermutung über die Bedürfnisse der Nutzer anzustellen. Man muss diese Vermutungen aktiv überprüfen und validieren. Das bedeutet, potenzielle Nutzer frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen, ihre Meinungen einzuholen und ihre Reaktionen auf Konzepte und Prototypen zu beobachten. Ohne diese Validierung baut man blindlings auf Annahmen, die sich als falsch herausstellen können, was zu Zeit- und Geldverschwendung führt. Eine gründliche Vorab-Recherche ist der Grundstein für jede erfolgreiche App.

Stellen Sie sich vor, Sie planen eine neue Fitness-App. Anstatt einfach eine Trainingsdatenbank zu erstellen, sollten Sie potenzielle Nutzer befragen, welche Arten von Workouts sie bevorzugen, welche Trainingsziele sie haben und welche Schwierigkeiten sie bei der Nutzung anderer Apps hatten. Vielleicht stellen Sie fest, dass die meisten Nutzer eher an geführten Meditationen interessiert sind als an komplexen Trainingsplänen. Diese Erkenntnisse sollten direkt in die Planung einfließen. Tools für Umfragen und Interviews können wertvolle Dienste leisten. Zahlreiche Plattformen bieten kostenlose oder kostengünstige Möglichkeiten, Online-Umfragen zu erstellen und zu verteilen.

2. Überkomplexität und Funktions-Overload: Weniger ist oft mehr

Der Wunsch, alles in eine App zu packen, ist verlockend. Man möchte die perfekte All-in-One-Lösung anbieten und dadurch möglichst viele Nutzer ansprechen. Doch das Ergebnis ist oft eine überladene, unübersichtliche und komplizierte App, die den Nutzer eher überfordert als begeistert. Jede zusätzliche Funktion bedeutet mehr Entwicklungsaufwand, mehr Komplexität in der Benutzeroberfläche und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass etwas schiefgeht. Eine klare Fokussierung auf die Kernfunktionen ist entscheidend für eine intuitive und benutzerfreundliche Erfahrung.

Die „Wir bauen alles“-Falle

Viele Projektteams fallen in die Falle, zu viele Funktionen von Anfang an implementieren zu wollen. Sie sehen potenzielle Anwendungsfälle und denken: „Das müssen wir auch noch einbauen!“. Das führt zu einem Produkt, das zwar theoretisch viele Dinge kann, aber in der Praxis in keiner davon wirklich glänzt. Diese Überladung erschwert nicht nur die Bedienung für den Nutzer, sondern macht auch die Entwicklung zu einem Albtraum. Die Priorisierung von Funktionen ist eine Kunst, die beherrscht werden muss, um eine schlanke und fokussierte App zu entwickeln. Es ist oft besser, mit den wichtigsten Funktionen zu starten und weitere schrittweise hinzuzufügen, basierend auf Nutzerfeedback.

Ein klassisches ist eine Notiz-App, die versucht, gleichzeitig als Aufgabenmanager, Kalender, Tagebuch und Diktiergerät zu fungieren. Ein Nutzer, der einfach nur schnell eine Notiz festhalten möchte, wird von der Fülle an Optionen und Menüs überfordert sein. Es wäre sinnvoller, sich auf das Kernprodukt – das Erstellen und Verwalten von Notizen – zu konzentrieren und erst in späteren Versionen zusätzliche Funktionen wie Erinnerungen oder Kalenderintegrationen hinzuzufügen. Die Lean-Startup-Methode betont die Wichtigkeit, ein Minimum Viable Product (MVP) zu entwickeln, das die Kernprobleme löst.

Unklare Kernfunktionalität

Wenn die Kernfunktionalität einer App nicht klar definiert ist, wird die gesamte Planung und Entwicklung zu einem chaotischen Prozess. Das Team weiß nicht, worauf es sich konzentrieren soll, und es entstehen widersprüchliche Prioritäten. Eine App sollte ein klares Problem lösen oder einen klaren Nutzen bieten. Wenn dieser Kern nicht erkennbar ist, wird die App auch für den Nutzer keinen klaren Wert haben. Die Definition der Kernfunktionalität ist der erste und wichtigste Schritt in der Konzeption einer jeden App.

Nehmen wir an, eine App soll die Kommunikation in kleinen Teams verbessern. Wenn nicht klar ist, ob der Fokus auf Echtzeit-Chat, Projektdateifreigabe oder der Verwaltung von Aufgaben liegt, wird das Ergebnis eine unausgereifte Mischung aus allem sein. Eine klare Aussage wie „Diese App ermöglicht es Teams, schnell und einfach Nachrichten auszutauschen und wichtige Dateien zu teilen“ ist viel wirksamer als ein vages „Diese App hilft Teams, besser zu arbeiten“. Die Konzentration auf ein klares Problem und die Entwicklung einer eleganten Lösung dafür ist der Schlüssel zum Erfolg. Viele Projektmanagement-Tools haben sich über Jahre hinweg entwickelt, indem sie sich zunächst auf eine Kernfunktionalität konzentrierten.

3. Unterschätzung des Budgets und Zeitrahmens: Der böse Traum jeder App-Entwicklung

Dies ist ein Klassiker, der immer wieder passiert. Entwickler und Auftraggeber unterschätzen regelmäßig, wie viel Zeit und Geld die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen App tatsächlich kostet. Man vergisst die vielen kleinen Aufgaben, die sich summieren: Design, Entwicklung, Tests, Bugfixing, Marketing, Wartung und Updates. Ein unrealistischer Zeitplan und ein zu knappes Budget sind wie ein Hausbau ohne Fundament – es wird früher oder später einstürzen. Eine realistische Einschätzung von Anfang an ist daher von entscheidender Bedeutung.

Die „Das kriegen wir schon hin“-Mentalität

Oft wird die Komplexität der Entwicklung unterschätzt. Man denkt, eine App ist schnell programmiert, ähnlich wie eine einfache Webseite. Doch moderne Apps sind komplexe Softwareprodukte, die sorgfältige Planung, detailliertes Design, gründliche Tests und kontinuierliche Wartung erfordern. Die „Das kriegen wir schon hin“-Mentalität führt dazu, dass wichtige Schritte übersprungen werden, was später zu teuren Nachbesserungen oder sogar zum Scheitern des Projekts führt. Eine realistische Budget- und Zeitplanung ist kein Hindernis, sondern eine Notwendigkeit für den Erfolg.

Ein typisches Szenario ist die Planung einer App mit einer benutzerdefinierten Kartenansicht, Integrationen mit externen Diensten und Echtzeit-Benachrichtigungen. Ohne detaillierte Planung der einzelnen Komponenten und der dafür benötigten Entwicklerstunden wird der ursprüngliche Zeitplan schnell gesprengt. Es ist wichtig, alle Phasen des Entwicklungsprozesses zu berücksichtigen: von der ersten Idee über das UI/UX-Design, das Frontend- und Backend-Development, das Testing, den Launch bis hin zur Wartung und den zukünftigen Updates. Ein detaillierter Projektplan mit Pufferzeiten ist unerlässlich. Viele Agenturen bieten detaillierte Kostenschätzungen an, die auf Erfahrungswerten basieren.

Fehlende Berücksichtigung von Nebenkosten

Neben den reinen Entwicklungskosten gibt es eine Vielzahl von Nebenkosten, die oft übersehen werden. Dazu gehören Kosten für Server-Infrastruktur, Datenbanken, Lizenzen für Tools und APIs, App-Store-Gebühren, Marketing und auch die laufende Wartung und Aktualisierung der App. Wer diese Kosten nicht von Anfang an einkalkuliert, wird schnell von der Realität eingeholt. Eine App ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der kontinuierliche Investitionen erfordert, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Stellen Sie sich vor, Sie entwickeln eine Social-Media-App. Sie haben die Entwicklungskosten einkalkuliert, vergessen aber die Kosten für die Speicherung von Nutzerdaten, die Verwaltung von Servern, die Lizenzgebühren für Analysetools und die Kosten für Marketingkampagnen, um neue Nutzer zu gewinnen. Diese zusätzlichen Kosten können das Budget schnell sprengen und das Projekt in Gefahr bringen. Eine umfassende Kostenanalyse, die alle diese Aspekte berücksichtigt, ist unerlässlich, um böse Überraschungen zu vermeiden. Es gibt viele spezialisierte Dienstleister, die Cloud-Hosting-Lösungen und damit verbundene Kosten transparent aufschlüsseln.

4. Vernachlässigung des Designs und der Benutzererfahrung (UX): Die App ist hässlich und schwer zu bedienen

Manche Entwickler glauben, dass Funktionalität allein ausreicht. Sie konzentrieren sich auf die technischen Aspekte und vernachlässigen dabei, wie die App aussieht und wie einfach sie zu bedienen ist. Eine schlechte Benutzererfahrung (UX) ist ein schneller Weg ins Aus. Niemand möchte eine App nutzen, die unübersichtlich, unansehnlich oder frustrierend ist, egal wie viele tolle Funktionen sie hat. Ein durchdachtes Design und eine intuitive Bedienung sind genauso wichtig wie die Funktionalität selbst.

Das „Funktionalität über Ästhetik“-Paradoxon

Dieser Fehler tritt auf, wenn das Team glaubt, dass eine App, die gut funktioniert, automatisch gut ist. Die visuelle Gestaltung und die Benutzerführung werden als zweitrangig angesehen. Dies ist ein fataler Irrtum. In der heutigen digitalen Welt erwarten Nutzer eine ansprechende und intuitive Benutzeroberfläche. Eine App, die nicht gut aussieht und sich nicht leicht bedienen lässt, wird schnell deinstalliert, selbst wenn sie technisch einwandfrei ist. Design und UX sind keine optionalen Extras, sondern integrale Bestandteile einer erfolgreichen App.

Ein hierfür ist eine Lern-App, die zwar alle möglichen Kurse und Lernmaterialien anbietet, aber eine veraltete Benutzeroberfläche mit winzigen Texten und unklaren Navigationspfaden hat. Nutzer, die komplexe Informationen aufnehmen sollen, werden durch eine solche Umgebung zusätzlich belastet und verlieren schnell die Motivation. Investitionen in professionelles UI/UX-Design sind unerlässlich, um eine App zu schaffen, die nicht nur funktional, sondern auch angenehm zu nutzen ist. Zahlreiche Design-Ressourcen und Frameworks sind verfügbar, um gute UX zu gewährleisten.

Fehlende Prototyping- und Usability-Tests

Viele Teams überspringen den Schritt des Prototyping und der Usability-Tests. Sie entwickeln direkt die finale Version und hoffen, dass alles passt. Das ist wie ein Koch, der ein Gericht serviert, ohne es vorher probiert zu haben. Durch Prototypen können potenzielle Nutzerinteraktionen frühzeitig simuliert und getestet werden, bevor teure Entwicklungsschritte erfolgen. Usability-Tests geben wertvolles Feedback darüber, wo Nutzer Schwierigkeiten haben und welche Bereiche der App verbessert werden müssen. Das Ignorieren dieser Schritte ist eine Einladung zu kostspieligen Fehlern.

Stellen Sie sich vor, Sie entwickeln eine E-Commerce-App. Ohne einen klickbaren Prototypen, den Sie potenziellen Nutzern geben können, um den Bestellvorgang zu testen, könnten Sie eine App veröffentlichen, bei der der Warenkorb schwer zu finden ist oder der Checkout-Prozess zu viele Schritte erfordert. Usability-Tests können aufzeigen, dass Nutzer irritiert sind, wenn sie ihre Kreditkarteninformationen auf einer neuen Seite eingeben müssen, und dass eine Integration direkt im Checkout-Prozess besser wäre. Die Durchführung von A/B-Tests und Nutzerbefragungen mit interaktiven Prototypen ist entscheidend. Viele Tools ermöglichen die Erstellung von klickbaren Prototypen ohne Programmierkenntnisse.

5. Ignorieren der technischen Infrastruktur und Skalierbarkeit: Wenn die App unter Last zusammenbricht

Ein häufiger Planungsfehler ist die mangelnde Berücksichtigung der technischen Infrastruktur und der Skalierbarkeit. Viele Entwickler konzentrieren sich auf die Funktionen, vergessen aber, dass die App auch unter hoher Last zuverlässig funktionieren muss. Wenn die App bei vielen gleichzeitigen Nutzern langsam wird oder abstürzt, ist das Vertrauen der Nutzer dahin. Eine zukunftssichere Architektur und die Fähigkeit, mit wachsender Nutzerzahl umzugehen, sind essenziell.

Kurzsichtige Server- und Datenbankauswahl

Bei der Auswahl der technischen Infrastruktur, insbesondere bei Servern und Datenbanken, treffen viele Teams kurzsichtige Entscheidungen. Sie wählen die günstigste oder einfachste Option, ohne die zukünftige Skalierbarkeit zu berücksichtigen. Wenn die App dann an Popularität gewinnt, stoßen die Systeme schnell an ihre Grenzen. Dies führt zu Performance-Problemen, Ausfallzeiten und der Notwendigkeit kostspieliger Systemwechsel. Eine sorgfältige Planung der Infrastruktur von Anfang an ist entscheidend, um spätere Probleme zu vermeiden.

Ein hierfür wäre die Wahl einer einfachen, lokalen Datenbanklösung für eine App, die potenziell Millionen von Nutzern haben könnte. Wenn die Nutzerzahl exponentiell wächst, wird diese Datenbank schnell überlastet sein und die App unbenutzbar machen. Es ist ratsam, von Anfang an auf skalierbare Cloud-Lösungen zurückzugreifen, die mitwachsen können. Diese bieten oft eine bessere Performance, höhere Verfügbarkeit und einfachere Wartung. Viele Cloud-Anbieter stellen Tools und Anleitungen zur Verfügung, um die richtige Infrastruktur für unterschiedliche Anwendungsfälle zu wählen.

Fehlende Planung für Spitzenlast und Wachstumsraten

Viele Apps erleben Spitzenlasten, sei es bei bestimmten Ereignissen, Werbekampagnen oder einfach zu Stoßzeiten. Wenn die technische Infrastruktur nicht darauf ausgelegt ist, diese Spitzenlasten zu bewältigen, kann die App zusammenbrechen. Ebenso wird oft die geplante Wachstumsrate der Nutzer ignoriert. Eine App, die heute gut funktioniert, muss auch in sechs Monaten oder einem Jahr mit einer deutlich höheren Nutzerzahl skalieren können. Diese vorausschauende Planung ist entscheidend für die langfristige Stabilität und den Erfolg der App.

Stellen Sie sich eine Ticket-Verkaufs-App vor, die kurz vor einem großen Konzert eingesetzt werden soll. Wenn die Server nicht darauf vorbereitet sind, dass Tausende von Nutzern gleichzeitig Tickets kaufen wollen, wird die App abstürzen, und die potenziellen Kunden werden frustriert zur Konkurrenz wechseln. Ähnlich verhält es sich mit einer App, die von einem kleinen Nutzerkreis verwendet wird, aber das Potenzial hat, viral zu gehen. Wenn die Architektur nicht skalierbar ist, wird sie dem plötzlichen Ansturm nicht standhalten können. Dies erfordert oft den Einsatz von Technologien wie Load Balancern und auto-skalierenden Cloud-Diensten. Viele Ressourcen erklären die Grundlagen der App-Skalierbarkeit und der Architekturmuster, die dabei helfen.

6. Mangelnde Teststrategie: Bugs, Bugs, überall Bugs!

Die Vorstellung, dass eine App nach der Entwicklung einfach „fertig“ ist, ist trügerisch. Ohne eine umfassende und systematische Teststrategie werden Fehler und Bugs unweigerlich in die finale Version gelangen. Dies kann von kleinen Schönheitsfehlern bis hin zu gravierenden Funktionsstörungen reichen, die die Nutzererfahrung massiv beeinträchtigen. Eine durchdachte

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