10 Designtrends, die mehr schaden als helfen

10 Designtrends, die mehr schaden als helfen

In der rasanten Welt des Designs ist es verlockend, jedem neuen Trend hinterherzujagen, der die Schlagzeilen beherrscht. Von schlanken Benutzeroberflächen bis hin zu übertriebenen Animationen – die Landschaft des digitalen Designs verändert sich ständig. Doch nicht jeder Trend, der glänzt, ist auch Gold wert. Manche Designentscheidungen, die kurzfristig als innovativ und modern erscheinen, können langfristig die Benutzerfreundlichkeit, die Zugänglichkeit und letztlich den Erfolg eines Projekts erheblich beeinträchtigen. Es ist entscheidend, zwischen kurzlebigen Moden und nachhaltigen Designprinzipien zu unterscheiden. Dieser Artikel beleuchtet zehn gängige Designtrends, die oft mehr Schaden anrichten, als sie Nutzen bringen, und bietet Einblicke, wie man diese Fallstricke vermeiden kann.

Wir werden uns kritisch mit populären Ansätzen auseinandersetzen, die auf den ersten Blick ansprechend wirken, aber bei näherer Betrachtung gravierende Nachteile mit sich bringen können. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Ästhetik, sondern vor allem auf der Funktionalität und der Nutzererfahrung. Ob Sie nun eine neue Webseite erstellen, eine mobile Anwendung entwickeln oder eine bestehende Benutzeroberfläche überarbeiten, das Verständnis dieser potenziellen Probleme ist unerlässlich. Lassen Sie uns also eintauchen und die Schattenseiten einiger beliebter Designtrends aufdecken.

1. Übermäßiger Einsatz von Mikrointeraktionen

Mikrointeraktionen sind kleine, oft subtile visuelle oder auditive Rückmeldungen, die auf Benutzeraktionen reagieren. Sie können eine Webseite oder eine App lebendiger und interaktiver gestalten, indem sie beispielsweise Feedback zu einem Button-Klick geben oder den Fortschritt einer Aktion visualisieren. Gut implementiert, können sie die Benutzererfahrung erheblich verbessern, indem sie intuitives Verhalten fördern und die Interaktion angenehmer machen. Sie können auch dabei helfen, den Benutzer durch komplexe Prozesse zu leiten und Unsicherheit zu reduzieren.

Allerdings wird dieser Trend oft übertrieben. Wenn jede noch so kleine Aktion von einer aufwendigen Animation oder einem Soundeffekt begleitet wird, kann dies schnell zu Überforderung und Ablenkung führen. Benutzer, die schnell durch Aufgaben navigieren wollen, werden durch unnötige visuelle Effekte ausgebremst und frustriert. Die ständige Bewegung auf dem Bildschirm kann kognitiv anstrengend sein und die Konzentration auf die eigentliche Aufgabe erschweren. Es ist wichtig, dass Mikrointeraktionen einen klaren Zweck erfüllen und die Benutzererfahrung unterstützen, anstatt sie zu behindern.

Die Gefahr der Ablenkung

Ein klassisches für den übermäßigen Einsatz von Mikrointeraktionen ist, wenn ein einfacher Klick auf ein Formularfeld eine komplexe Animation auslöst, die das Feld einfärbt, einen Pfeil einfügt und einen kurzen Ton abspielt. Während dies für den Erstanwender interessant sein mag, wird es für wiederholte Nutzungen schnell lästig. Die ständige visuelle und auditive Stimulation kann dazu führen, dass Benutzer wichtige Informationen übersehen oder den Überblick verlieren. Dies widerspricht dem Grundprinzip einer guten Benutzeroberfläche, die darauf abzielt, Aufgaben so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Darüber hinaus können übermäßige Mikrointeraktionen die Ladezeiten einer Webseite oder Anwendung erheblich verlängern, insbesondere auf Geräten mit geringerer Leistung oder langsameren Internetverbindungen. Jede Animation erfordert Rechenleistung und Bandbreite. Wenn eine Seite mit hunderten von kleinen, animierten Elementen überladen ist, kann dies die gesamte Performance beeinträchtigen. Dies kann zu einer negativen Nutzererfahrung führen, da die Seite träge reagiert und Nutzer zum Abbruch der Sitzung veranlasst.

Wie man es richtig macht

Der Schlüssel liegt in der Zurückhaltung und dem Fokus auf den Mehrwert. Mikrointeraktionen sollten sparsam und gezielt eingesetzt werden, um eine klare Funktion zu erfüllen. Wenn eine Animation beispielsweise den Fortschritt eines Downloads visuell darstellt, ist dies nützlich. Wenn jedoch jedes Mal, wenn ein Benutzer mit der Maus über einen fährt, eine aufwendige Animation abgespielt wird, ist dies oft überflüssig. Die Entscheidung für oder gegen eine Mikrointeraktion sollte immer auf einer Abwägung zwischen potenzieller Verbesserung der Benutzererfahrung und möglichen Nachteilen wie Ablenkung oder Performance-Einbußen basieren.

Die Prinzipien des funktionalen Designs sollten leitend sein. Jede Interaktion muss einen Zweck haben, der über reine Ästhetik hinausgeht. Konsultieren Sie Ressourcen zur Benutzererfahrung und zum Interface-Design, um ein besseres Verständnis für die effektive Anwendung von Mikrointeraktionen zu entwickeln. Die Dokumentation zu Design-Systemen und UI/UX-Best Practices kann wertvolle Orientierung bieten.

2. Die „Alles ist ein Button“-Falle

Ein Trend, der sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert hat, ist die Idee, fast jedes Element auf einer Webseite oder in einer App klickbar zu machen, um eine Interaktion zu suggerieren. Dies geschieht oft durch visuelle Anreize wie Schatten, Verläufe oder das Aussehen von Buttons, die auf Bilder, Textblöcke oder sogar leere Bereiche angewendet werden. Die Absicht dahinter ist verständlich: Eine intuitivere und interaktivere Oberfläche zu schaffen, die den Benutzer dazu ermutigt, Elemente zu erkunden.

Das Problem ist, dass dies schnell in eine überladene und verwirrende Benutzeroberfläche abgleiten kann. Wenn zu viele Elemente als klickbar erscheinen, die es tatsächlich nicht sind, oder wenn Elemente, die klickbar sein sollten, nicht klar als solche erkennbar sind, führt dies zu Frustration und Verwirrung. Benutzer sind darauf trainiert, bestimmte visuelle Muster zu erkennen, die auf Interaktivität hinweisen, und wenn diese Erwartungen enttäuscht werden, kann die gesamte Benutzererfahrung leiden.

Verletzung von Usability-Prinzipien

Die kognitive Psychologie lehrt uns, dass Konsistenz und Vorhersehbarkeit entscheidend für eine gute Benutzererfahrung sind. Wenn ein Benutzer erwartet, dass ein Element klickbar ist, basierend auf seinem Design, und es dann nicht ist, wird dieses Vertrauen gebrochen. Dies kann dazu führen, dass Benutzer wichtige Links oder Funktionen übersehen, weil sie nicht den erwarteten visuellen Hinweisen folgen. Umgekehrt, wenn nicht-klickbare Elemente wie Buttons gestaltet sind, vergeuden Benutzer Zeit und Energie damit, sie anzuklicken, was zu einer erheblichen Reibung führt.

Die Konsequenzen können gravierend sein. Im E-Commerce kann dies dazu führen, dass Kunden Produkte nicht in den Warenkorb legen können. In Content-Management-Systemen können Redakteure wichtige Bearbeitungsfunktionen nicht finden. Selbst in sozialen Medien kann das Nicht-Erkennen eines „Gefällt mir“-Buttons zu einer negativen Erfahrung führen. Die Barrierefreiheit wird ebenfalls beeinträchtigt, da Screenreader und andere assistive Technologien möglicherweise nicht korrekt interpretieren können, welche Elemente tatsächlich interaktiv sind.

Klare visuelle Hierarchie und Affordances

Ein effektiver Ansatz ist die Schaffung einer klaren visuellen Hierarchie, die deutlich macht, welche Elemente interaktiv sind und welche nicht. Dies geschieht durch die konsequente Anwendung von Design-Patterns, die als „Affordances“ bekannt sind. Ein Button sollte wie ein Button aussehen – mit klaren Rändern, einem Schatten oder einer Hover-Effekt, der seine Klickbarkeit signalisiert. Textlinks sollten unterstrichen sein oder eine andere Farbe aufweisen, die ihre Funktion als Navigationshilfe kennzeichnet. Elemente, die statisch sind, sollten entsprechend gestaltet sein, um keine Interaktion zu suggerieren.

Das Ziel ist es, die Absicht des Nutzers zu antizipieren und die Benutzeroberfläche so zu gestalten, dass diese Absichten intuitiv erfüllt werden können. Eine durchdachte Nutzung von Weißraum, Typografie und Farbe kann dazu beitragen, diese klare Unterscheidung zu treffen. Es ist ratsam, sich mit den Richtlinien für barrierefreies Webdesign auseinanderzusetzen, da diese oft Prinzipien enthalten, die auch für die allgemeine Benutzerfreundlichkeit von Vorteil sind. Die Veröffentlichung des Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) bietet hierfür eine ausgezeichnete Grundlage.

3. Minimalismus bis zum Extrem: Die „Weniger ist mehr“-Falle

Minimalismus im Design ist oft ein Synonym für Eleganz, Klarheit und eine Fokussierung auf das Wesentliche. Die Reduzierung von Elementen, Farben und Schnörkeln kann eine Webseite oder App visuell ansprechend und leicht verständlich machen. Dieser Trend hat sich aus der Erkenntnis entwickelt, dass überladene Benutzeroberflächen Nutzer überfordern und von den Kerninhalten ablenken können. Ein sauberer, aufgeräumter Look ist zweifellos attraktiv.

Doch wenn Minimalismus bis zum Extrem getrieben wird, kann er kontraproduktiv werden. Wenn zu viele Elemente entfernt werden, insbesondere solche, die wichtige Informationen oder Navigationshilfen bereitstellen, wird die Benutzeroberfläche unübersichtlich und schwer zu bedienen. Ein Mangel an visuellen Hinweisen kann dazu führen, dass Nutzer den Überblick verlieren oder wichtige Funktionen nicht finden. Das Streben nach einer „reinen“ Ästhetik darf nicht auf Kosten der Funktionalität gehen.

Verlust von Kontext und Navigationshilfen

Ein häufiges Problem des übermäßigen Minimalismus ist der Verlust von Kontext. Wenn beispielsweise Navigationsmenüs komplett versteckt werden oder nur durch kleine, schwer erkennbare Symbole repräsentiert werden, müssen Benutzer raten, wo sie sich befinden oder wohin sie navigieren können. Dies ist besonders problematisch für neue Benutzer, die mit der Struktur der Webseite oder App nicht vertraut sind. Die fehlenden visuellen Ankerpunkte erschweren das Navigieren und das Verständnis der Seitenstruktur.

Auch wichtige Metadaten oder Hinweise können im Namen des Minimalismus geopfert werden. Dies kann zu Problemen bei der Informationsverarbeitung führen. Wenn beispielsweise ein Formularfeld keine Beschriftung hat, sondern nur ein winziges Icon daneben steht, wird die Eingabe schwierig und fehleranfällig. Das Fehlen von klaren Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions) oder visuellen Trennungen zwischen verschiedenen Abschnitten kann ebenfalls die Lesbarkeit und das Verständnis beeinträchtigen.

Die Kunst des bewussten Weglassens

Minimalismus sollte nicht bedeuten, dass alles weggelassen wird, was nicht absolut notwendig ist. Vielmehr geht es darum, bewusst zu entscheiden, was entfernt werden kann, ohne die Benutzererfahrung zu beeinträchtigen. Dies bedeutet, dass jedes Element, das auf der Seite verbleibt, einen klaren Zweck erfüllen muss. Ein gutes für gelungenen Minimalismus ist die klare Strukturierung von Inhalten, die Verwendung von Weißraum zur Hervorhebung wichtiger Elemente und die Fokussierung auf eine begrenzte Farbpalette.

Die Nutzung von Design-Systemen, die etablierte Muster und Komponenten für wiederkehrende UI-Elemente definieren, kann helfen, Konsistenz zu wahren und gleichzeitig ein aufgeräumtes Erscheinungsbild zu erzielen. Es ist auch wichtig, Benutzerfeedback einzuholen, um sicherzustellen, dass die minimalistische Gestaltung nicht zu Verwirrung oder Frustration führt. Ressourcen wie das Nielsen Norman Group bieten umfangreiche Leitfäden zur Benutzerfreundlichkeit, die auch für minimalistische Designs relevant sind.

4. Übermäßige Verwendung von Schriftarten und Typografie-Experimenten

Typografie ist ein mächtiges Werkzeug im Design, das Emotionen wecken, Hierarchien schaffen und die Lesbarkeit verbessern kann. In den letzten Jahren gab es eine Explosion an verfügbaren Schriftarten und die Möglichkeit, diese auf kreative Weise zu kombinieren. Der Reiz, eine einzigartige und ausdrucksstarke Typografie zu verwenden, um sich von der Masse abzuheben, ist groß.

Das Problem entsteht, wenn dieser kreative Drang überhandnimmt und zu einer übermäßigen oder unpassenden Verwendung von Schriftarten führt. Das Mischen von zu vielen verschiedenen Schriftarten, die Verwendung von schwer lesbaren Schriften für Fließ oder die Ausnutzung von übermäßig kreativen, aber unpraktischen Typografie-Effekten kann die Lesbarkeit drastisch verschlechtern und das Design unprofessionell wirken lassen. Eine gut durchdachte Typografie ist subtil, während eine übertriebene Typografie den Inhalt überschattet.

Die Lesbarkeit als oberste Priorität

Wenn Schriftarten zu klein, zu groß, zu dekorativ oder schlecht auf dem Hintergrund platziert sind, wird das Lesen zu einer mühsamen Aufgabe. Insbesondere bei längeren Texten ist eine gut lesbare Schriftart mit ausreichendem Zeilenabstand und einer angemessenen Zeichenbreite entscheidend. Die Wahl der richtigen Schriftart für den richtigen Zweck – eine klare Sans-Serif für den Fließ und eine etwas expressivere Serif für Überschriften, zum – ist eine Kunstform. Das Experimentieren mit extremen Schriftschnitten, wie sehr dünnen oder sehr fetten Varianten für den Hauptinhalt, kann die Lesbarkeit erheblich beeinträchtigen.

Die Leistung einer Webseite kann ebenfalls leiden, wenn zu viele Schriftarten mit hoher Auflösung geladen werden müssen. Jede zusätzliche Schriftart fügt Ladezeit hinzu. Wenn dann noch verschiedene Schriftschnitte und Varianten einer Schriftart hinzugefügt werden, summiert sich dies schnell. Dies kann zu einer langsamen Ladezeit führen, die Benutzer abschreckt und die Suchmaschinenoptimierung negativ beeinflusst. Die Zugänglichkeit ist ein weiteres wichtiges Thema; Nutzer mit Sehschwäche benötigen gut lesbare Schriftarten.

Weniger ist mehr und die Wahl der richtigen Werkzeuge

Eine bewährte Methode in der Typografie ist, sich auf maximal zwei bis drei Schriftarten zu beschränken und diese konsistent anzuwenden. Eine Schriftart für Überschriften, eine für den Fließ und eventuell eine dritte für Akzente oder spezielle Elemente sind oft mehr als ausreichend. Wichtiger ist die Auswahl von gut lesbaren Schriftarten, die für den jeweiligen Zweck optimiert sind. Die Verwendung von bewährten Schriftfamilien, die sowohl für Bildschirm als auch für Druck optimiert sind, ist eine sichere Wahl.

Plattformen wie Google Fonts oder Adobe Fonts bieten eine riesige Auswahl an hochwertigen Schriftarten, die gut dokumentiert und für die Webnutzung optimiert sind. Das Studium der Grundlagen der Typografie, wie Zeilenabstand, Spaltenbreite und Hierarchie, ist unerlässlich. Ressourcen wie das „Butterick’s Practical Typography“ bieten fundierte Einblicke in die Kunst und Wissenschaft der Typografie.

5. Unnötige und übertriebene Animationen und Übergänge

Animationen und Übergänge können eine Webseite oder App dynamischer und ansprechender gestalten. Sie können dazu dienen, den Fluss zwischen verschiedenen Ansichten zu glätten, den Benutzern Feedback zu geben oder einfach nur visuelles Interesse zu wecken. Der Trend zu immersiven und interaktiven Erlebnissen hat dazu geführt, dass Animationen in vielen Designs eine größere Rolle spielen.

Das Problem ist, dass diese Effekte oft übermäßig eingesetzt werden. Lange, auffällige Übergänge zwischen Seiten, übermäßig komplexe Scroll-Animationen oder sich ständig bewegende Elemente können nicht nur ablenken, sondern auch die Navigation erschweren und die Ladezeiten erhöhen. Was als „dynamisch“ gedacht ist, kann schnell als „nervig“ und „langsam“ empfunden werden.

Die Langsamkeit der Animationen

Ein häufiges Problem ist, dass Animationen zu lange dauern. Wenn beispielsweise der Wechsel von einer Seite zur nächsten eine Sekunde oder länger dauert, fühlt sich die Navigation träge an. Benutzer erwarten, dass ihre Aktionen sofortige Ergebnisse liefern. Lange Animationen unterbrechen diesen Fluss und können den Eindruck erwecken, dass die Anwendung oder Webseite nicht reagiert. Dies ist besonders frustrierend, wenn der Benutzer schnell durch Inhalte navigieren möchte.

Des Weiteren können übermäßig komplexe Animationen, insbesondere solche, die auf Scroll-Events basieren, erhebliche Performance-Probleme verursachen. Sie erfordern mehr Rechenleistung und können die Darstellung auf älteren Geräten oder schwächeren Verbindungen beeinträchtigen. Dies kann zu Rucklern, Einfrieren oder sogar zum Absturz der Anwendung führen. Die Zugänglichkeit ist ebenfalls ein Problem; Benutzer, die unter Motion Sickness leiden, können durch zu viele und zu schnelle Bewegungen negativ beeinträchtigt werden.

Der Zweck jeder Animation

Jede Animation und jeder Übergang sollte einen klaren Zweck haben, der die Benutzererfahrung verbessert. Kurze, subtile Animationen, die beispielsweise den Fortschritt einer Aktion anzeigen oder eine klare visuelle Verbindung zwischen zwei Zuständen herstellen, sind oft von Vorteil. Lange und auffällige Effekte sollten nur dann eingesetzt werden, wenn sie einen erheblichen Mehrwert bieten, wie beispielsweise in einer interaktiven Story oder einem Präsentationsdesign.

Die Verwendung von Web-Animationen sollte sich an den Prinzipien der Performance und Zugänglichkeit orientieren. Es gibt hervorragende Ressourcen, die sich mit der Optimierung von Animationen für das Web beschäftigen, wie beispielsweise die Leitfäden von MDN Web Docs zu CSS-Übergängen und -Animationen. Es ist wichtig, die Auswirkungen von Animationen auf die Benutzererfahrung und die technische Leistung sorgfältig zu prüfen, bevor sie implementiert werden.

6. Das „Ghost Button“-Phänomen und die Unsichtbarkeit von Call-to-Actions

Ghost Buttons sind transparente Buttons mit einer einfachen Umrandung, oft mit einem darin, die scheinbar dem Minimalismus und der Eleganz des Designs dienen sollen. Sie sollen sich nahtlos in das Hintergrunddesign einfügen und dem Benutzer eine subtile Aufforderung zur Interaktion geben. Dieser Trend war besonders in den frühen Phasen des Flat Designs populär.

Das Problem ist, dass Ghost Buttons oft nicht klar genug als interaktive Elemente erkennbar sind. Ohne einen deutlichen Hintergrund oder Schatten können sie leicht mit einfachem oder anderen statischen Elementen verwechselt werden.

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