14 Anzeichen für schlechte technische Planung

14 Anzeichen für schlechte technische Planung: Wenn dein Projekt im Chaos versinkt

Jedes technische Projekt, egal ob eine innovative Webanwendung, eine reibungslos funktionierende App oder eine komplexe Softwarelösung, beginnt mit einer Vision. Doch die Kluft zwischen der Idee und der erfolgreichen Umsetzung ist oft breiter als gedacht. Ein entscheidender Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, ist die technische Planung. Eine mangelhafte Planung ist wie ein Hausbau ohne Fundament – früher oder später droht der Einsturz. Schlechte technische Planung manifestiert sich in einer Vielzahl von Problemen, die sich im Laufe des Projekts aufbauen und zu kostspieligen Verzögerungen, Frustration und letztendlich zum Scheitern führen können. Es ist essenziell, diese Warnzeichen frühzeitig zu erkennen, um gegensteuern zu können. Dieser Artikel beleuchtet 14 eindeutige Anzeichen dafür, dass dein Projekt auf einem gefährlichen Kurs der schlechten Planung segelt und wie du dem entgegenwirken kannst.

1. Fehlende oder vage Anforderungen: Wenn niemand genau weiß, was gebaut werden soll

Das Fundament jedes erfolgreichen Projekts sind klar definierte Anforderungen. Wenn diese fehlen oder so unklar formuliert sind, dass Interpretationsspielraum bleibt, ist das ein alarmierendes erstes Anzeichen für schlechte Planung. Stellt euch vor, ihr bittet einen Architekten, ein Haus zu bauen, ohne ihm zu sagen, wie viele Zimmer es haben soll, welche Funktionen es erfüllen muss oder welche Ästhetik gewünscht ist. Das Ergebnis wäre unweigerlich ein Bauwerk, das niemand wirklich wollte. In der Softwareentwicklung bedeutet dies oft, dass Entwickler raten müssen, was der Endnutzer tatsächlich benötigt, was zu Funktionen führt, die niemand nutzt, oder zu fehlenden essenziellen Features. Klare, detaillierte und nachvollziehbare Anforderungen sind das A und O für jede technische Umsetzung.

Unklare User Stories und Akzeptanzkriterien

User Stories sind im agilen Umfeld ein beliebtes Werkzeug, um Anforderungen aus der Perspektive des Nutzers zu formulieren. Wenn diese jedoch nicht präzise formuliert sind – beispielsweise „Als Benutzer möchte ich eine Funktion haben“ ohne zu spezifizieren, welche Funktion und warum – dann fehlt die nötige Klarheit. Ebenso kritisch sind fehlende oder unvollständige Akzeptanzkriterien. Das sind die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit eine User Story als abgeschlossen gilt. Ohne sie kann es keine objektive Bewertung geben, ob die umgesetzte Funktion den Erwartungen entspricht. Ein für eine gute User Story könnte sein: „Als registrierter Nutzer möchte ich mein Passwort zurücksetzen können, indem ich meine E-Mail-Adresse angebe, damit ich wieder auf mein Konto zugreifen kann.“ Die dazugehörigen Akzeptanzkriterien könnten lauten: „Ein zum Zurücksetzen des Passworts wird an die angegebene E-Mail gesendet.“ und „Der ist nur 48 Stunden gültig.“

Mangelnde Einbeziehung von Stakeholdern

Die Anforderungen sollten nicht im luftleeren Raum entstehen. Stakeholder – also alle Personen, die ein Interesse am Projekt haben, wie Kunden, Endnutzer, Management oder auch andere Abteilungen – müssen frühzeitig und kontinuierlich einbezogen werden. Wenn die Anforderungsfindung ohne die relevanten Stimmen stattfindet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wichtige Perspektiven übersehen werden. Dies kann dazu führen, dass das entwickelte Produkt an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigeht. Regelmäßige Workshops, Interviews und Feedbackschleifen sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Anforderungen die Realität widerspiegeln. Die Dokumentation der Ergebnisse dieser Interaktionen, beispielsweise in einem Anforderungsdokument oder einem Backlog, ist ebenfalls entscheidend.

Fehlende Priorisierung von Features

Nicht alle Funktionen sind gleich wichtig. Eine gute technische Planung beinhaltet eine klare Priorisierung der Features, die entwickelt werden sollen. Wenn alle Features als gleichrangig betrachtet werden oder die Priorisierung willkürlich erfolgt, führt dies zu ineffizienter Ressourcennutzung. Entwickler könnten Zeit mit weniger wichtigen Dingen verbringen, während kritische Funktionen auf der Strecke bleiben. Methoden wie die MoSCoW-Methode (Must have, Should have, Could have, Won’t have) oder einfache numerische Priorisierungen helfen dabei, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Dies ist besonders wichtig in Projekten mit knappen Ressourcen oder engen Zeitplänen, wo es oft darum geht, ein Minimum Viable Product (MVP) schnell auf den Markt zu bringen.

2. Unzureichende technische Dokumentation: Ein Labyrinth ohne Karte

Technische Dokumentation ist das Rückgrat eines jeden Projekts, das über die anfängliche Entwicklung hinaus Bestand haben soll. Wenn diese fehlt oder nur oberflächlich ist, gleicht die weitere Arbeit einem Navigieren in einem dunklen Labyrinth ohne Karte. Entwickler, die neu im Projekt sind, oder auch bestehende Teammitglieder, die eine bestimmte Komponente nicht selbst erstellt haben, stehen vor einer gewaltigen Herausforderung, wenn sie verstehen müssen, wie etwas funktioniert. Dies führt zu verlorener Zeit, wiederholten Fehlern und einer erheblichen Verlangsamung des Entwicklungsprozesses. Eine umfassende Dokumentation spart auf lange Sicht enorm viel Zeit und Mühe.

Fehlende Architektur- und Design-Dokumentation

Das Herzstück der technischen Dokumentation bildet die Beschreibung der Architektur und des Designs. Wie sind die verschiedenen Komponenten miteinander verbunden? Welche Design-Patterns wurden verwendet? Warum wurden bestimmte Entscheidungen getroffen? Ohne diese Informationen ist es fast unmöglich, das System als Ganzes zu verstehen oder sinnvolle Änderungen vorzunehmen. Neue Entwickler müssen sich mühsam durch den Code arbeiten, um die Zusammenhänge zu verstehen, was die Einarbeitungszeit drastisch erhöht. Eine gute Architektur-Dokumentation sollte Flussdiagramme, Blockdiagramme und Erklärungen zu wichtigen Designentscheidungen enthalten. Ressourcen wie dasISO/IEC/IEEE 42010 Standard für Systems and Software Engineering – Architecture Description können als Leitfaden dienen.

Unvollständige Code-Kommentare und Erklärungen

Selbst der bestgeschriebene Code kann ohne Kommentare und Erklärungen kryptisch wirken. Wenn Entwickler komplexe Logik nicht kommentieren oder die Intention hinter bestimmten Code-Abschnitten nicht erläutern, wird es für andere schwierig, den Code nachzuvollziehen. Dies gilt insbesondere für Algorithmen, die nicht trivial sind, oder für Abschnitte, die spezifische Business-Regeln implementieren. Guter Code ist selbsterklärend, aber eine unterstützende Dokumentation im Code selbst ist unerlässlich. Das bedeutet, nicht nur zu beschreiben, *was* der Code tut, sondern auch, *warum* er es tut und welche Randbedingungen zu beachten sind. Tools für die automatische Dokumentationserstellung wie Javadoc (für Java) oder Sphinx (für Python) können hierbei unterstützen.

Mangelnde Dokumentation von APIs und Schnittstellen

In modernen Softwarearchitekturen ist die Kommunikation zwischen verschiedenen Diensten oder Modulen über APIs (Application Programming Interfaces) von zentraler Bedeutung. Wenn die Dokumentation dieser Schnittstellen fehlt oder veraltet ist, wird die Integration erschwert. Entwickler wissen nicht, welche Parameter erwartet werden, welche Rückgabewerte möglich sind oder wie Fehler behandelt werden. Dies führt zu Fehlern, die schwer zu diagnostizieren sind, und zu einem erheblichen Mehraufwand bei der Anbindung. Eine gut dokumentierte API ist wie eine klare Bedienungsanleitung für andere Entwickler, die sie nutzen wollen.

3. Unrealistische Zeitpläne und Budgetierung: Der Wunsch, dass die Zeit stillsteht

Ein klassisches Anzeichen für schlechte Planung ist die Festlegung von Zeitplänen und Budgets, die mit der Realität wenig zu tun haben. Oft werden diese durch Wunschdenken oder externen Druck bestimmt, anstatt durch eine sorgfältige Analyse des erforderlichen Aufwands. Dies führt zwangsläufig zu Überlastung, Kompromissen bei der Qualität und schließlich zu Projektverzögerungen und Kostenüberschreitungen. Ein Projekt, das von vornherein auf tönernen Füßen steht, wird kaum erfolgreich ins Ziel kommen.

Ignorieren von Komplexität und Abhängigkeiten

Bei der Planung werden oft die tatsächliche Komplexität der Aufgaben und die zahlreichen Abhängigkeiten zwischen ihnen unterschätzt. Jede Aufgabe, die erledigt werden muss, hat potenziell Auswirkungen auf andere Aufgaben. Wenn diese Abhängigkeiten nicht identifiziert und bei der Zeitplanung berücksichtigt werden, entstehen Lücken und Engpässe. Beispielsweise kann die Entwicklung eines neuen Features davon abhängen, dass eine andere Bibliothek aktualisiert wird, was wiederum zusätzliche Zeit beansprucht. Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Aufgaben und ihrer Beziehungen, oft visuell dargestellt in einem Gantt-Diagramm, ist entscheidend.

Fehlende Pufferzeiten für Unvorhergesehenes

Kein Projekt verläuft exakt nach Plan. Technische Herausforderungen, unerwartete Probleme, Änderungen von Anforderungen oder krankheitsbedingte Ausfälle von Teammitgliedern sind Teil des Projektlebens. Wenn in den Zeitplänen keine Pufferzeiten für solche unvorhergesehenen Ereignisse eingeplant sind, gerät das gesamte Projekt sofort unter Druck, sobald das erste Problem auftritt. Eine realistische Planung beinhaltet immer eine Reserve für solche Fälle, oft als „Contingency“ bezeichnet. Dies ist keine Zeitverschwendung, sondern eine strategische Maßnahme zur Risikominimierung.

Druck von oben ohne realistische Basis

Manchmal entstehen unrealistische Zeitpläne durch Druck von Entscheidungsträgern, die die technischen Herausforderungen und den damit verbundenen Aufwand nicht vollständig verstehen. Wenn diese Anweisungen nicht hinterfragt und durch fundierte Schätzungen konterkariert werden, wird das Projekt zum Scheitern verurteilt sein. Es ist die Aufgabe des Projektmanagements und der technischen Führung, die Realität klar zu kommunizieren und aufzuzeigen, warum ein bestimmtes Ziel unter den gegebenen Umständen nicht erreichbar ist. Die Kommunikation von Risiken und Machbarkeit ist hierbei essenziell.

4. Mangelnde oder ungenügende Teststrategie: Vertrauen auf das Glück

Ein Projekt ohne eine durchdachte Teststrategie ist wie ein Auto ohne Bremsen. Man verlässt sich darauf, dass alles gut geht, aber die Konsequenzen bei einem Fehler können verheerend sein. Tests sind nicht nur dazu da, Fehler zu finden, sondern auch, um sicherzustellen, dass die Software wie erwartet funktioniert und zukünftige Änderungen das bestehende System nicht beschädigen. Eine schlechte Teststrategie bedeutet, dass Bugs und Fehler wahrscheinlich im Live-System landen und zu unzufriedenstellenden Nutzererfahrungen führen.

Fehlende Testautomatisierung

Manuelle Tests sind wichtig, aber in modernen Entwicklungsprozessen unverzichtbar ist die Testautomatisierung. Wenn Tests nicht automatisiert werden, ist die Durchführung von Regressionstests – also das Überprüfen, ob neue Änderungen bestehende Funktionalitäten beeinträchtigen – extrem zeitaufwändig und fehleranfällig. Automatisierte Tests wie Unit-Tests, Integrationstests und End-to-End-Tests können schnell und wiederholt ausgeführt werden, was eine kontinuierliche Qualitätssicherung ermöglicht. Frameworks für die Testautomatisierung sind auf vielen Plattformen verfügbar und bieten Tools, um diesen Prozess zu erleichtern.

Unzureichende Testabdeckung

Eine Teststrategie muss eine angemessene Testabdeckung gewährleisten. Das bedeutet, dass ein signifikanter Teil des Codes durch Tests abgedeckt sein sollte. Wenn nur die offensichtlichsten Anwendungsfälle getestet werden und Randbedingungen, Fehlerfälle oder ungewöhnliche Eingaben ignoriert werden, bleiben viele potenzielle Fehler unentdeckt. Die Testabdeckung sollte nicht nur als Prozentwert betrachtet werden, sondern auch die Tiefe und Breite der getesteten Funktionalitäten widerspiegeln. Tools zur Messung der Testabdeckung können hierbei helfen, Lücken zu identifizieren.

Ignorieren von Benutzerakzeptanztests (UAT)

Selbst wenn alle technischen Tests bestanden sind, ist das noch keine Garantie dafür, dass das Produkt den Erwartungen der Endnutzer entspricht. Benutzerakzeptanztests (UAT) sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Software in der realen Welt funktioniert und die Geschäftsanforderungen erfüllt. Wenn UATs entweder gar nicht durchgeführt oder nur oberflächlich behandelt werden, riskiert man, ein Produkt zu liefern, das technisch einwandfrei ist, aber keinen praktischen Nutzen hat oder schwer zu bedienen ist. Feedback von echten Nutzern ist Gold wert.

5. Mangelnde Skalierbarkeit und Performance-Planung: Das Schneckenhaus-Syndrom

Eine Anwendung, die heute gut funktioniert, kann morgen schon überfordert sein, wenn sie nicht für Wachstum und steigende Last ausgelegt ist. Schlechte Planung im Bereich Skalierbarkeit und Performance führt dazu, dass die Anwendung bei wachsender Nutzerzahl oder Datenmenge langsamer wird, abstürzt oder gar nicht mehr erreichbar ist. Das „Schneckenhaus-Syndrom“ tritt ein, wenn die Performance so langsam wird, dass die Nutzer frustriert abwandern.

Unzureichende Datenbank-Optimierung

Datenbanken sind oft das Herzstück von Anwendungen, und ihre Performance ist entscheidend. Wenn die Datenbank nicht richtig optimiert ist, beispielsweise durch fehlende Indizes, ineffiziente Abfragen oder eine schlechte Datenmodellierung, kann dies zu erheblichen Performance-Problemen führen. Mit wachsender Datenmenge wird sich dieses Problem exponentiell verschärfen. Eine sorgfältige Planung der Datenbankstruktur und regelmäßige Überprüfung der Abfrageperformance sind unerlässlich. Die richtige Wahl der Datenbanktechnologie für den jeweiligen Anwendungsfall spielt ebenfalls eine große Rolle.

Fehlende Berücksichtigung von Lastspitzen

Die meisten Anwendungen erleben Phasen mit höherer Last als üblich, sei es durch Marketingaktionen, saisonale Ereignisse oder einfach nur zufällige Spitzen. Wenn die Architektur und die Infrastruktur nicht auf solche Lastspitzen vorbereitet sind, brechen Systeme zusammen. Eine gute Planung beinhaltet das Verständnis der erwarteten Lastprofile und die Implementierung von Maßnahmen wie Load Balancing, Caching-Mechanismen und die Fähigkeit zur horizontalen Skalierung. Cloud-basierte Lösungen bieten oft flexible Möglichkeiten zur dynamischen Anpassung der Kapazitäten.

Unzureichendes Monitoring und Performance-Analyse

Um Skalierbarkeits- und Performance-Probleme zu erkennen, bevor sie katastrophale Ausmaße annehmen, ist ein robustes Monitoring-System unerlässlich. Wenn die Anwendung nicht kontinuierlich überwacht wird, um Metriken wie Ladezeiten, Fehlerraten, Ressourcenauslastung (CPU, Speicher) und Antwortzeiten der Datenbank zu erfassen, agiert man blind. Eine proaktive Analyse dieser Daten hilft, Engpässe frühzeitig zu identifizieren und zu beheben, bevor sie sich auf die Nutzererfahrung auswirken. Es gibt zahlreiche Open-Source- und kommerzielle Monitoring-Tools, die hierbei unterstützen.

6. Schlechte Code-Qualität und Wartbarkeit: Der Code, der zum Albtraum wird

Die Code-Qualität ist ein direktes Spiegelbild der technischen Planung. Wenn keine Standards für sauberen, lesbaren und gut strukturierten Code gesetzt werden, wird die Wartung des Projekts zu einem Albtraum. Dies führt zu längeren Entwicklungszyklen für neue Features und einer höheren Fehleranfälligkeit bei jeder Änderung. Ein schlecht wartbarer Code ist wie eine schlecht gewartete Maschine – sie wird mit der Zeit immer unzuverlässiger und teurer im Betrieb.

Fehlende oder inkonsistente Code-Standards

Jedes Entwicklungsteam sollte sich auf gemeinsame Code-Standards einigen. Diese Standards decken Aspekte wie Namenskonventionen, Formatierung, Kommentarstil und die Strukturierung von Code-Blöcken ab. Wenn diese Standards fehlen oder inkonsistent angewendet werden, wird der Code chaotisch und schwer lesbar. Verschiedene Entwickler schreiben den Code auf unterschiedliche Weise, was die Zusammenarbeit erschwert und die Einarbeitungszeit für neue Teammitglieder verlängert. Die Etablierung und Durchsetzung von Code-Standards ist ein wesentlicher Bestandteil einer guten Planung.

Überladene und komplexe Funktionen/Klassen

Funktionen und Klassen sollten sich auf eine einzige Aufgabe konzentrieren. Wenn sie zu viele Verantwortlichkeiten übernehmen („God Objects“ oder „Fat Methods“), werden sie schwer verständlich, zu testen und wiederzuverwenden. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass das Design nicht durchdacht wurde und die Komplexität nicht richtig gemanagt wird. Das Aufteilen von zu großen Einheiten in kleinere, spezialisierte Komponenten ist ein Kernprinzip der Softwareentwicklung, das ignoriert wird.

Mangelnde Anwendung von Design-Patterns

Bewährte Design-Patterns sind Lösungen für wiederkehrende Probleme in der Softwareentwicklung. Wenn Entwickler diese Patterns nicht kennen oder bewusst ignorieren, werden sie oft versuchen, eigene, möglicherweise ineffiziente oder fehleranfällige Lösungen zu entwickeln. Dies führt zu einem Code, der schwieriger zu verstehen und zu warten ist, da er nicht den etablierten Konventionen folgt. Die konsequente Anwendung von Design-Patterns verbessert die Struktur, Lesbarkeit und Wartbarkeit des Codes erheblich. Die Dokumentation desRefactoring-Katalogs oder die Grundlagen desEntwurfsmusterbuchs sind hierfür wertvolle Ressourcen.

7. Vernachlässigung von Sicherheitspraktiken: Tür und Tor für Angreifer offen lassen

Sicherheit ist kein nachträglicher Gedanke, sondern muss von Anfang an in die technische Planung integriert werden. Wenn Sicherheitspraktiken vernachlässigt werden, öffnet das Tür und Tor für Angreifer und führt zu Datenlecks, Systemausfällen und erheblichen Reputationsschäden. Eine Anwendung, die von Natur aus unsicher

Autorin

Telefonisch Video-Call Vor Ort Termin auswählen