12 Dinge, die Profis bei Code-Qualität sofort sehen
12 Dinge, die Profis bei Code-Qualität sofort sehen
Stell dir vor, du schaust dir einen Werkstattbereich an. Ein geübter Handwerker sieht sofort, ob sauber und präzise gearbeitet wird, oder ob das Chaos regiert. Ähnlich verhält es sich in der Welt der Softwareentwicklung. Wenn erfahrene Entwickler auf Code stoßen, können sie oft schon nach wenigen Augenblicken erkennen, ob er von hoher Qualität ist oder ob ihm grundlegende Prinzipien fehlen. Diese Fähigkeit ist nicht magisch, sondern das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und eines geschulten Blicks für bestimmte Muster und Anzeichen. Code-Qualität ist weit mehr als nur funktionierender Code; sie umfasst Lesbarkeit, Wartbarkeit, Skalierbarkeit und Robustheit. Sie beeinflusst die Geschwindigkeit, mit der neue Features entwickelt werden können, die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und letztendlich den Erfolg eines Projekts. In diesem Artikel enthüllen wir 12 Anzeichen, auf die Profis sofort achten, wenn sie Code unter die Lupe nehmen, und geben dir praktische Tipps, wie du selbst ein Auge dafür entwickelst.
1. Mangelnde Konsistenz im Stil
Der erste Eindruck zählt, auch beim Code. Ein professioneller Entwickler bemerkt sofort, wenn der Code nicht einem einheitlichen Stil folgt. Das kann sich in unterschiedlichsten Einrückungen äußern, von Tabs bis zu Leerzeichen, oder in variierender Benennung von Variablen und Funktionen, mal mit CamelCase, mal mit snake_case. Auch die Formatierung von Klammern oder die Platzierung von Leerzeichen kann variieren. Diese Inkonsistenzen deuten auf eine fehlende Disziplin im Entwicklungsprozess hin und erschweren das Lesen und Verstehen des Codes erheblich. Es ist, als würde man ein Buch lesen, in dem jeder Autor seinen eigenen Schreibstil und seine eigene Grammatik verwendet – verwirrend und anstrengend. Eine einheitliche Formatierung ist dabei nicht nur eine ästhetische Frage, sondern auch ein Zeichen für Respekt gegenüber den Kollegen, die den Code später lesen und bearbeiten müssen. Tools wie Code-Formatierer können hierbei eine enorme Hilfe leisten, indem sie den Code automatisch nach vordefinierten Regeln formatieren. Informiere dich über gängige Stilrichtlinien für deine bevorzugte Programmiersprache, wie zum den (https://www.python.org/dev/peps/pep-0008/).
Inkonsistente Benennung von Variablen und Funktionen
Variablen und Funktionen sind die Bausteine des Codes. Wenn ihre Namen nicht konsistent gewählt sind, wird es schwierig, ihre Funktion zu erfassen. Beispielsweise, wenn eine Variable mal `benutzername` und ein anderes Mal `username` heißt, oder eine Funktion `get_user_data` und eine ähnliche `fetchUserData` genannt wird. Profis erkennen sofort, dass keine klare Namenskonvention eingehalten wurde. Dies erschwert nicht nur das schnelle Erfassen der Code-Logik, sondern kann auch zu Verwirrung und Fehlern führen, wenn man versehentlich die falsche Variable oder Funktion referenziert. Klare, beschreibende und konsistente Namen sind entscheidend für die Lesbarkeit. Sie sollten die Absicht des Codes widerspiegeln und sich an etablierten Konventionen orientieren.
Uneinheitliche Einrückung und Formatierung
Die Art und Weise, wie Code eingerückt und formatiert ist, beeinflusst maßgeblich seine Struktur und Lesbarkeit. Wenn manche Blöcke mit vier Leerzeichen, andere mit einem Tab und wieder andere mit zwei Leerzeichen eingerückt sind, wirkt der Code chaotisch und unprofessionell. Ebenso verhält es sich mit der Platzierung von Klammern, der Verwendung von Leerzeichen um Operatoren oder der Anzahl der Leerzeilen zwischen Codeblöcken. Ein Profi erkennt sofort, dass kein durchgängiges Format angewendet wurde, was auf mangelnde Sorgfalt oder fehlende Werkzeuge zur automatischen Formatierung hinweist. Tools wie (https://prettier.io/) oder linters können helfen, eine konsistente Formatierung sicherzustellen und menschliche Fehler zu vermeiden.
Fehlende oder inkonsistente Kommentare
Auch wenn guter Code oft selbsterklärend sein sollte, gibt es Situationen, in denen Kommentare unerlässlich sind, um komplexe Logik, Entscheidungen oder den Zweck bestimmter Codeabschnitte zu erläutern. Wenn diese Kommentare fehlen, veraltet oder inkonsistent sind – mal detailliert, mal spärlich –, signalisiert das einem erfahrenen Entwickler, dass der Code wahrscheinlich schwer zu verstehen und zu warten ist. Ein konsequenter Ansatz bei Kommentaren, der erklärt, *warum* etwas so gemacht wird, und nicht nur *was* passiert, ist ein Zeichen für reifen Code. Achte darauf, dass Kommentare aktuell sind und den tatsächlichen Code widerspiegeln. Schlecht gepflegte Kommentare sind schlimmer als gar keine, da sie zu falschen Annahmen verleiten können.
2. Mangelnde Modularität und hohe Kopplung
Ein weiteres sofort erkennbares Zeichen für minderwertigen Code ist eine fehlende Modularität und eine hohe Kopplung zwischen verschiedenen Code-Teilen. Das bedeutet, dass einzelne Funktionen oder Klassen stark voneinander abhängig sind und Änderungen an einer Stelle weitreichende und unvorhergesehene Auswirkungen auf andere Teile des Systems haben können. Profis suchen nach Code, der in kleine, wiederverwendbare und unabhängige Module aufgeteilt ist. Wenn sie stattdessen eine große, monolithische Funktion sehen, die dutzende von Aufgaben erledigt, oder wenn Änderungen an einer Stelle den gesamten Anwendungsfluss beeinflussen, wissen sie, dass die Wartbarkeit und Erweiterbarkeit des Systems stark beeinträchtigt sind. Dies ist vergleichbar mit einem Haus, bei dem jede Wand tragend ist – ein Umbau wird schnell zum Albtraum.
Monolithische Funktionen und Klassen
Große, überladene Funktionen oder Klassen, die eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen, sind ein klares Warnsignal. Ein Profi erkennt sofort, dass dies zu Problemen bei der Wartung und der Wiederverwendbarkeit führt. Wenn eine Funktion beispielsweise sowohl Daten abruft, verarbeitet als auch anzeigt, ist sie schwer zu testen und wiederzuverwenden. Die Prinzipien der „Single Responsibility“ (Einzige Verantwortung) sind entscheidend. Kleinere, fokussierte Einheiten machen den Code verständlicher und leichter zu ändern. Überlege dir bei jeder Funktion oder Klasse: Könnte sie kleiner und spezifischer sein? Dies ist ein Grundprinzip der objektorientierten Programmierung und der funktionalen Programmierung.
Starke Abhängigkeiten zwischen Modulen
Wenn sich Code-Module wie ein Kartenhaus verhalten, bei dem das Entfernen eines einzigen Moduls das gesamte System zum Einsturz bringt, spricht man von hoher Kopplung. Erfahrene Entwickler achten auf solche starken Abhängigkeiten. Sie bevorzugen lose gekoppelten Code, bei dem Module so unabhängig wie möglich voneinander sind und über definierte Schnittstellen kommunizieren. Dies ermöglicht es, einzelne Teile des Systems zu ersetzen oder zu aktualisieren, ohne dass das gesamte System neu geschrieben werden muss. Das (https://de.wikipedia.org/wiki/SOLID) der „Dependency Inversion“ und „Interface Segregation“ zielt darauf ab, solche Abhängigkeiten zu minimieren.
Schwierigkeiten bei der Wiederverwendung von Code
Wenn ein Entwickler beim Blick auf Code sofort erkennt, dass bestimmte Logikabschnitte immer wieder kopiert und eingefügt werden, anstatt als wiederverwendbare Funktion oder Klasse extrahiert zu werden, ist das ein deutliches Zeichen für mangelnde Modularität. Professionelle entwickeln Code mit dem Gedanken an Wiederverwendung. Wenn diese Möglichkeit offensichtlich nicht bedacht wurde, ist das ein Indikator für schlechte Code-Qualität, da es zu redundanten und schwer zu wartenden Codebasen führt. Das Erkennen von Wiederholungsmustern ist der erste Schritt zur Schaffung von Abstraktionen, die den Code sauberer und effizienter machen.
3. Schlechte Fehlerbehandlung
Fehler sind unvermeidlich in jeder Software. Wie ein System mit Fehlern umgeht, ist jedoch ein entscheidender Indikator für seine Qualität. Ein Profi schaut sofort, ob Fehler ordnungsgemäß behandelt werden oder ob sie einfach ignoriert werden oder zu einem Programmabsturz führen. Gut behandelte Fehler sind informativ, tragen zur Diagnose bei und ermöglichen dem Benutzer, angemessen zu reagieren. Schlechte Fehlerbehandlung führt zu Frustration, Datenverlust und einem unzuverlässigen System. Es ist, als würde man ein Schiff ohne Rettungsboote auf hoher See schicken – ein unverantwortliches Risiko.
Fehlende Fehlerprüfung bei externen Eingaben
Der Code, der externe Eingaben verarbeitet – sei es von Benutzereingaben, Netzwerkaufrufen oder Dateilesungen – muss diese sorgfältig prüfen. Wenn ein Profi sieht, dass solche Eingaben nicht validiert werden, ist das ein großes Warnzeichen. Was passiert, wenn ein Benutzer versucht, eine negative Zahl einzugeben, wo nur eine positive erwartet wird? Oder wenn eine Netzwerkantwort unerwartet leer ist? Ohne entsprechende Prüfungen kann dies zu unerwarteten Ergebnissen, Abstürzen oder sogar Sicherheitslücken führen. Die Validierung von Eingaben ist eine grundlegende Maßnahme zur Erhöhung der Robustheit.
Unzureichende Fehlerprotokollierung
Wenn Fehler auftreten, ist es wichtig, dass sie protokolliert werden, um sie später analysieren und beheben zu können. Ein Profi erkennt schnell, ob Fehler nur oberflächlich behandelt werden, ohne dass genügend Informationen für eine spätere Diagnose aufgezeichnet werden. Das Fehlen von aussagekräftigen Fehlermeldungen, Stack-Traces oder Kontextinformationen macht die Fehlersuche extrem schwierig. Eine gute Protokollierung ist wie ein detailliertes Logbuch für einen Kapitän, das ihm hilft, auch nach einem Sturm den Kurs wiederzufinden. Erwäge die Nutzung von Logging-Frameworks, die verschiedene Loglevel (Info, Warning, Error) unterstützen.
Unangemessene Reaktion auf Ausnahmen
Ausnahmen (Exceptions) sind ein Mechanismus, um unerwartete Ereignisse während der Programmausführung zu handhaben. Ein Profi sieht sofort, ob Ausnahmen einfach ignoriert werden, indem leere `catch`-Blöcke verwendet werden, oder ob sie zu unkontrollierten Abstürzen führen. Eine angemessene Reaktion würde bedeuten, die Ausnahme zu protokollieren, eine aussagekräftige Fehlermeldung für den Benutzer zu generieren oder dem System die Möglichkeit zu geben, sich geordnet zu beenden. Das unkontrollierte Auslösen von Ausnahmen ohne Auffangen kann schnell zu einem instabilen Programm führen.
4. Unklare oder fehlende Dokumentation
Auch wenn selbsterklärender Code angestrebt wird, ist eine gute Dokumentation unverzichtbar, besonders bei komplexen Systemen oder Schnittstellen. Ein geübter Entwickler erkennt sofort, wenn die Dokumentation fehlt, veraltet ist oder ihre Aufgabe nicht erfüllt. Das betrifft sowohl die Dokumentation von APIs und Schnittstellen als auch die interne Dokumentation von komplexen Algorithmen oder Architekturentscheidungen. Ohne klare Dokumentation wird die Einarbeitung neuer Teammitglieder oder die Integration von Drittanbieter-Bibliotheken zu einer echten Herausforderung. Es ist, als würde man eine Karte ohne Legende erhalten – man weiß nicht, was die Symbole bedeuten und kann sich nicht orientieren.
Fehlende API-Dokumentation
Wenn du mit einer Bibliothek oder einem Service arbeitest, ist die Dokumentation der öffentlichen Schnittstellen (APIs) entscheidend. Ein Profi bemerkt sofort, wenn diese Dokumentation fehlt oder unvollständig ist. Wie soll man wissen, welche Parameter eine Funktion erwartet, welche Werte sie zurückgibt oder welche Fehler sie auslösen kann, wenn diese Informationen nicht zugänglich sind? Die Generierung von API-Dokumentation kann durch Tools wie (https://swagger.io/specification/) automatisiert werden, was die Konsistenz sicherstellt.
Unzureichende Kommentare für komplexe Logik
Wie bereits erwähnt, sollten einfache Codezeilen idealerweise selbsterklärend sein. Wenn jedoch komplexe Algorithmen, Geschäftslogik oder nicht offensichtliche Entscheidungen im Code getroffen werden, sind Kommentare unerlässlich. Ein Profi sieht sofort, wenn solche kritischen Bereiche unbeachtet bleiben und die Bedeutung dahinter nur erraten werden kann. Gute Kommentare erklären das „Warum“ hinter dem Code, nicht nur das „Was“. Das hilft anderen Entwicklern, die Intention des ursprünglichen Programmierers zu verstehen und Fehler zu vermeiden.
Veraltete oder widersprüchliche Dokumentation
Noch schlimmer als gar keine Dokumentation ist veraltete oder widersprüchliche Dokumentation. Wenn die Dokumentation den tatsächlichen Code nicht mehr widerspiegelt, kann das zu gravierenden Missverständnissen und Fehlern führen. Ein Profi erkennt, dass kein aktiver Wartungsprozess stattfindet und das Vertrauen in die Dokumentation schwindet. Es ist wichtig, die Dokumentation parallel zur Codeentwicklung aktuell zu halten, idealerweise durch automatisierte Generierung oder durch Integration in den Entwicklungsworkflow. Tools wie (https://www.sphinx-doc.org/en/master/) für Python-Projekte können hierbei helfen.
5. Schlechte Testabdeckung
Tests sind das Rückgrat einer stabilen und zuverlässigen Software. Ein erfahrener Entwickler sieht sofort, ob der Code angemessen getestet ist oder ob gravierende Lücken bestehen. Fehlende oder unzureichende Tests sind ein enormes Risiko, da sie bedeuten, dass Bugs unentdeckt bleiben und neue Features bestehende Funktionalitäten zerstören können. Gut getesteter Code gibt Vertrauen und ermöglicht schnelle und sichere Änderungen. Es ist, als würde man ein Flugzeug bauen, bei dem die Sicherheitstests nur oberflächlich durchgeführt werden – ein Rezept für Katastrophen.
Fehlende Unit-Tests
Unit-Tests sind darauf ausgelegt, einzelne Komponenten oder Funktionen des Codes zu isolieren und zu testen. Ein Profi achtet sofort darauf, ob solche Tests vorhanden sind, insbesondere für kritische oder komplexe Teile der Logik. Wenn es keine Unit-Tests gibt, ist es schwer zu garantieren, dass jede einzelne Funktion wie erwartet funktioniert. Das Fehlen von Unit-Tests macht die Entwicklung von robustem und wartbarem Code nahezu unmöglich. Überlege dir, ob du Test-Driven Development (TDD) praktizieren möchtest, bei dem Tests vor dem eigentlichen Code geschrieben werden.
Unzureichende Integrationstests
Neben Unit-Tests sind auch Integrationstests wichtig, um sicherzustellen, dass verschiedene Teile des Systems korrekt miteinander interagieren. Wenn ein Profi sieht, dass nur Unit-Tests existieren, aber die Interaktion zwischen verschiedenen Modulen oder Diensten nicht getestet wird, erkennt er ein potenzielles Problemfeld. Fehler treten oft an den Schnittstellen auf. Integrationstests helfen, diese Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Erstellung von automatisierten Integrationstests ist entscheidend für die Stabilität verteilter Systeme.
Mangelnde Testdaten und Szenarien
Selbst wenn Tests vorhanden sind, können sie unzureichend sein, wenn sie keine realistischen oder Grenzfälle abdecken. Ein Profi erkennt schnell, ob die Testdaten und Szenarien zu einfach sind und wichtige Fehler unentdeckt bleiben. Wurden alle möglichen Eingaben berücksichtigt? Wurden Grenzwerte getestet? Werden Fehlerfälle simuliert? Ein umfangreicher Testfallkatalog, der auch unerwartete Situationen abdeckt, ist ein Zeichen für eine hohe Testqualität. Tools wie (https://hyperspec.org/post/property-based-testing-in-python/) können hierbei helfen, eine breite Palette von Szenarien zu generieren.
6. Komplexität und schlechte Performance
Übermäßig komplexer Code, der schwer zu verstehen und zu optimieren ist, ist ein sofortiges Warnsignal für Profis. Sie suchen nach Anzeichen dafür, dass der Code unnötig kompliziert ist oder dass er erhebliche Leistungsprobleme aufweist. Komplexität kann sich in verschachtelten Schleifen, übermäßiger Logik in einer einzigen Funktion oder einem Mangel an klaren Abstraktionen äußern. Leistungsprobleme können sich in langsamen Reaktionszeiten, hohem Speicherverbrauch oder der Blockierung von Ressourcen zeigen. Ein überkomplizierter und langsamer Code ist, als würde man versuchen, einen Nagel mit einem Schraubenschlüssel einzuschlagen – ineffizient und frustrierend.
Hohe zyklomatische Komplexität
Die zyklomatische Komplexität misst die Anzahl der unabhängigen Pfade durch den Quellcode einer Funktion oder eines Programms. Ein hoher Wert deutet auf eine übermäßige Anzahl von Entscheidungen und Verzweigungen hin, was den Code schwer verständlich und testbar macht. Tools, die die zyklomatische Komplexität messen, wie z.B. (https://www.sonarqube.org/), können helfen, solche problematischen Bereiche zu identifizieren. Code mit hoher zyklomatischer Komplexität ist oft ein Kandidat für Refactoring, um ihn in kleinere, einfachere Einheiten aufzuteilen.
Ineffiziente Algorithmen und Datenstrukturen
Der Einsatz von ineffizienten Algorithmen oder schlecht gewählten Datenstrukturen kann zu erheblichen Leistungsproblemen führen. Ein Profi erkennt sofort, ob beispielsweise eine lineare Suche in einer großen Liste stattfindet, wo eine logarithmische Suche mit einer geeigneten Datenstruktur möglich wäre. Die Wahl des richtigen Werkzeugs für den Job ist entscheidend. Ein tieferes Verständnis der Komplexitätsklassen von Algorithmen (wie O(n), O(log n), O(n²)) ist hierbei von großem Vorteil. Die Optimierung von Engpässen ist oft ein Schlüssel zur Verbesserung der Gesamtperformance.
Speicherlecks und unnötiger Ressourcenverbrauch
Speicherlecks, bei denen nicht mehr benötigter Speicher nicht freigegeben wird, oder ein generell hoher
